KCMG holt LMP2-Klassensieg

KCMG #47, Spa-Francorchamps © Nigel Barrett

Beim dritten Versuch hat es nun endlich geklappt!
Nachdem das unter der Flagge Hong Kongs fahrende KCMG-Team im Jahr 2013 und 2014 ihre Autos in Le Mans zurückziehen mussten, holte das Team mit Sitz in Deutschland bei der 83. Auflage der 24 Stunden von Le Mans den verdienten Sieg in der LMP2-Klasse.
Richard Bradley, Matthew Howson und Nicolas Lapierre feierten bei der Premiere des Oreca 05 in Le Mans einen souveränden Start-Ziel-Sieg. Bradley setzte im ersten Qualifying am Mittwoch seinen Wagen mit einer Fabelzeit von 03:38.032 Minuten auf die erste Position der LMP2-Klasse.

Zur Halbzeit des Rennens hatte man bereits eine Runde Vorsprung auf den Zweitplatzierten, zum Schluss waren es immerhin noch 48,182 Sekunden Vorsprung vor dem Team Jota Sport (Dolan/Evans/Turvey) im Gibson 015S.
Insgesamt 22 von 24 Stunden war der Wagen auf Platz eins des LMP2-Feldes, obwohl es zwei Abflüge gab und bei einem Boxenstop während des Tankvorgangs unerlaubterweise das Lenkrad gewechselt wurde. Folge war eine Durchfahrtsstrafe.

Vom Oreca 05, der schon nach dem neuen LMP2-Reglement für 2017 gebaut wurde, wurden nur zwei Stück in Le Mans eingesetzt. Der zweite Oreca 05 wurde von Thiriet by TDS Racing (Thiriet/Badey/Gommendy) ins Rennen geschickt und wurde nach gut 14 Stunden nach einer Kollision mit einem Aston Martin der LMGTE Pro-Klasse zurückgezogen.
Der Ligier JS P2, von dem sage und schreibe sieben Stück eingesetzt wurden,
konnte dem Oreca 05 nicht die Stirn bieten.

 

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