Porsche siegt in Le Mans

Le Mans 2015, Zieldurchfahrt Porsche 919 Hybrid #19, Bamber/Hülkenberg/Tandy © Porsche

Das Porsche Team mit holte heute bei der 83. Auflage der 24 Stunden von
Le Mans den 17. Gesamtsieg in der Geschichte von Porsche.
Damit holte Porsche bereits im zweiten Versuch nach der Rückkehr im Jahr 2014 den Gesamtsieg an der Sarthe.

Das Fahrertrio rund um Earl Bamber, Nick Tandy und Formel 1 Pilot Nico Hülkenberg in der Nummer 19 kamen ohne größere Probleme durch das Rennen und standen am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Das Schwesterauto mit der Nummer 17 und den Fahrern Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber holten den zweiten Platz und machten den Doppelsieg von Porsche perfekt. Der dritte Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 18 und den Fahrern Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb beendete das Rennen auf dem fünften Platz.

Porsche ist und bleibt damit der erfolgreichste Hersteller in Le Mans und konnte die Zahl der Gesamtsiege weiter ausbauen. Den letzten Sieg für Porsche holten 1998 Allan McNish,
Laurent Aiello und Stéphane Ortelli im Porsche 911 GT1. Auch damals feierte Porsche einen Doppelsieg – Uwe Alzen, Jörg Müller und Bob Wollek beendeten das Rennen auf dem zweiten Platz.

Le Mans 2015, Siegerfahrzeug Porsche 919 Hybrid # 19, Bamber/Hülkenberg/Tandy © Porsche
Le Mans 2015, Siegerfahrzeug Porsche 919 Hybrid # 19, Bamber/Hülkenberg/Tandy © Porsche

Der dritte Porsche galt eigentlich als Rookie-Auto, startete von Platz drei, fiel zurück auf Platz acht und setzte sich am Ende dennoch gegen alle anderen LMP1-Fahrzeuge durch.
Für Nico Hülkenberg und Earl Bamber war es die Premiere in Le Mans. Nick Tandy fuhr bereits im Jahr 2011 für das Team Felbermayr-Proton im Porsche 997 GT3 RSR und im Jahr 2014 im Porsche 911 RSR für das Porsche Team Manthey in Le Mans. Des Weiteren war es für Earl Bamber und Nico Hülkenberg erst der zweite Einsatz in einem LMP, nachdem sie in Spa-Francorchamps bereits den dritten Porsche 919 Hybrid pilotierten. Für Nick Tandy war es das dritte Rennen in einem Le-Mans-Prototypen. Er fuhr bereits in Silverstone für das KCMG-Team aus Hong Kong im Oreca 05 und belegte den vierten Platz in der LMP2-Klasse.

Schon das Qualifying lief perfekt für Porsche, denn Neel Jani fuhr seinen Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 18 auf die Pole-Position. Dahinter standen die beiden Schwesterfahrzeuge. Das Auto rund um Dumas, Jani und Lieb hatte ein vergleichsweise schwieriges Rennen. Probleme mit der Bremsstabilität und kleine Ausflüge abseits der Strecke ließen am Ende keine bessere Position als Platz fünf zu.
Das Fahrzeug mit der Nummer 17 rund um Ex-Formel 1 Fahrer Mark Webber fiel in der Anfangsphase des Rennens aufgrund einer einminütigen Stop-and-Go-Strafe weit zurück. Grund für die Strafe war ein unerlaubter Überholgang während einer Gelbphase.
Am Ende beendete das Trio das Rennen nach einer Aufholjagd auf dem zweiten Platz.

 

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