Folgt die WEC der Formel 1 nach Mexiko?

6 Stunden von Austin 2014, Start © Porsche

Im November dieses Jahres wird die Formel 1 nach 23 Jahren Pause wieder einen Grand Prix in Mexiko bestreiten. Gefahren wird im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko Stadt.
Die Strecke ist 4,421 Kilometer lang, beinhaltet 17 Kurven und führt sogar durch ein, für 26.000 Zuschauer ausgelegtes, Baseball-Stadion. Der Vertrag läuft über fünf Jahre. Da die Strecke nun zurück im Streckenportfolio der FIA ist, werden auch andere Motorsportserien den Blick nach Mexiko richten und vielleicht in der Zukunft dort Rennen austragen.

Gerard Neveu, Chef der FIA WEC, wird sich noch in dieser Woche mit Verantwortlichen des Autodromo Hermanos Rodriguez im Rahmen einer FIA-Konferenz zusammensetzen.
Priorität hat allerdings vorerst die Erfolgssteigerung des sogenannten
„Lone Star Le Mans“-Event in Austin, Texas. Bei diesem Event fährt, neben der WEC, auch die nordamerikanische Sportwagen-Meisterschaft USCC (United SportsCar Championship) in Austin. Die beiden Läufe sind allerdings getrennt und die Serien fahren nicht zusammen,
wie es noch im Jahr 2012 mit der WEC und der ALMS (American Le Mans Series) in Sebring der Fall war. Die USCC entstand im Jahr 2013 aus der American Le Mans Series und der Rolex Sports Car Series.

„Unsere Priorität liegt darin, die ganze Energie und Kraft sowie unser Wissen in das Rennen auf dem COTA (Circuit of the Americas in Austin, Anm. d. Red.) zu stecken, damit es erfolgreicher wird. Danach, wenn wir die Möglichkeit in Mexiko haben, werden wir die Möglichkeit für ein zweites Rennen in Nordamerika diskutieren. Im Moment hat das Rennen auf dem COTA Priorität. „Lone Star Le Mans“ muss erfolgreich werden bevor es ein zweites Rennen geben wird“, sagte Gerard Neveu zu den Kollegen von RACER.com.
Die Hersteller in der WEC wären einer Expansion in Nordamerika sicherlich nicht abgeneigt, schließlich ist es ein großer und wichtiger Absatzmarkt ihrer Fahrzeuge. Auf der anderen Seite sind die Anzahl der Rennen im Kalender begrenzt und es wird nur weitere Rennen geben, wenn die Teilnehmer davon profitieren.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über ein zweites Rennen in Nordamerika. Im Gespräch waren die US-Strecken Laguna Seca, Indianapolis sowie Montreal in Kanada. Eine Rückkehr nach Sebring gilt aufgrund der veralteten Sicherheitsstandars als ausgeschlossen.

 

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