WEC-Test: Der zweite Tag im Überblick

WEC-Test am Nürburgring: Porsche, Toyota, Audi © AUDI AG

Gestern fand der zweite und damit letzte Testtag der FIA WEC am Nürburgring statt.
Wieder gingen die 20 Fahrzeuge aus den vier Klassen auf Zeitenjagd und am Ende des Tages waren alle Fahrzeuge deutlich schneller als noch am ersten Tag. Das Wetter war deutlich besser als am Vortag, an dem es meistens regnete.
Die Analyse des ersten Tages gibt es unter folgendem Link:
WEC-Test: Der erste Tag im Überblick

Nachfolgend eine kurze Analyse des zweiten Testtages am Nürburgring. Heute leider ohne Sektorzeiten, da diese bei vielen Teams fehlen.

LMP1

Während am Montag noch das Porsche Team das Feld in der LMP1-Klasse anführte, fuhr gestern Loic Duval für das Audi Sport Team Joest mit dem Audi R18 e-tron quattro die schnellste Zeit. Betrug vorgestern der Abstand zwischen den beiden Unternehmen aus dem VW-Konzern noch 1,481 Sekunden, lag er heute bei nur noch 0,229 Sekunden. Allerdings mit dem besseren Ende für Audi. Die Bestzeit lag bei 1:37.456 Minuten und war damit 1,673 Sekunden schneller als die Bestzeit am Vortag. Audi spulte mit 122 Runden auch deutlich mehr Kilometer ab als noch am Montag (55). Auch die Fahrer von Toyota fuhren mit 141 Runden deutlich mehr Runden als am Vortag (80). Porsches Rundenanzahl war nahezu gleich (126 bzw. 123). Das private Team ByKolles konnte die Zeit vom Montag ebenfalls verbessern.
Simon Trummer fuhr im CLM P1/01 eine Zeit von 1:44.648 Minuten und war damit 1,460 Sekunden schneller als am ersten Tag.

1. Audi Sport Team Joest (#9) / A. Lotterer / 1:37.456 / 122 R.
2. Porsche Team (#19) / T. Bernhard / 1:37.685 / 123 R.
3. TOYOTA GAZOO Racing (#1) / A. Davidson / 1:39.814 / 141 R.
4. Team ByKolles (#4) / S. Trummer /1:44.648 / 102 R.

LMP2

In der LMP2-Klasse führt, wie auch am Montag, das Team Strakka Racing das Feld an.
Nick Leventis umrundete den Kurs in der Eifel in 1:45.123 Minuten und war damit 1,718 Sekunden schneller als am Vortag. Der am ersten Testtag noch auf der letzten Position liegende Ligier JS P2 von G-Drive Racing wurde gestern auf der zweiten Position geführt. Roman Rusinov fuhr alle 112 Runden alleine, da der Teamkollege Sam Bird nur am Montag am Test teilnahm. Scott Sharp vom Team Extreme Speed Motorsports konnte seinen Ligier mit der Nummer #30 von Platz vier auf Platz drei verbessern. Das Schwesterauto mit der Nummer #31 und dem Fahrer Ed Brown wurde am Dienstag Letzter in der LMP2-Klasse. Der Oreca 05 von KCMG, welcher am Montag noch auf der zweiten Position lag, wurde gestern nur Vierter. Das Team fuhr allerdings mit 150 Runden die meisten Runden in der LMP2-Klasse. Auch das Team SARD-Morand fuhr ein schlechteres Ergebnis ein und wurde mit einer Zeit von 1:47.340 Minuten am Ende nur Fünfter (Montag: 3. Position).

1. Strakka Racing (#42) / N. Leventis / 1:45.123 / 81 R.
2. G-Drive Racing (#26) / R. Rusinov / 1:46.244 / 112 R.
3. Extreme Speed Motorsports (#30) / S. Sharp / 1:46.634 / 116 R.
4. KCMG (#47) / M. Howson / 1:46.639 / 150 R.
5. Team SARD-Morand (#43) / k.A. / 1:47.340  / 126 R.
6. Extreme Speed Motorsports (#31) / E. Brown / 1:48.178 / 91 R.

LMGTE Pro

In der LMGTE Pro-Klasse lag das Feld, wie schon am Vortag, sehr eng beieinander. Das direkt neben der Strecke beheimatete Porsche Team Manthey lag am Ende des Tages mit den beiden Porsche 911 RSR auf Platz eins und zwei und konnte sich im Vergleich zum Vortag (2. und 4. Platz) deutlich verbessern. Richard Lietz fuhr im Porsche mit der Nummer #91 eine Zeit von 1:54.518 Minuten. Dahinter lag der Teamkollege Michael Christensen in der Nummer #92 mit einem Abstand  von 0,214 Sekunden. Davide Digon konnte seinen Ferrari 458 Italia mit der Nummer #71 ebenfalls im Vergleich zum Montag höher in der Zeitenübersicht positionieren. Am Montag noch Letzter, wurde er gestern Dritter. Gianmaria Bruni und Nicki Thiim waren die Verlierer des Tages. Bruni, am Montag noch auf Platz eins, wurde nur Vierter. Am Ende fehlten im 0,454 Sekunden auf Lietz. Thiim und sein Aston Martin Vantage V8 mit der Nummer #95 konnte als einziger Fahrer nicht die 1:54er-Marke knacken und wurde mit einer Zeit von 1:55.449 Minuten Letzter.

1. Porsche Team Manthey (#91) / R. Lietz / 1:54.518 (54.672/42.698/18.814) / 74 R.
2. Porsche Team Manthey (#92)/ M. Christensen / 1:54.732 (54.456/42.636/18.631) / 82 R.
3. AF Corse (#71) / D. Rigon / 1:54.885 (54.827/42.944/19.066) / 114 R.
4. AF Corse (#51) / G. Bruni / 1:54.972 (54.072/42.768/18.879) / 97 R.
5. Aston Martin Racing (#95) / N. Thiim / 1:55.449 (54.487/42.570/18.909) / 128 R.

LMGTE Am

Auch in der LMGTE Am-Klasse war Aston Martin Racing der große Verlierer. Am Montag noch auf der ersten Position liegend, wurde Paul Dalla Lana und das Auto mit der Nummer #98 nur Letzter. Auf Klaus Bachler, der am Ende des Tages im Porsche 911 RSR vom Team Abu Dhabi Proton Racing Erster wurde, fehlten 1,107 Sekunden. Viktor Shaitar vom Team SMP Racing konnte sich im Vergleich zum Vortag um zwei Positionen verbessern und wurde am Ende des Testtages Zweiter. François Perrodo von AF Corse wurde Dritter, spulte mit 137 Runden aber die meisten Kilometer ab. Patrick Dempsey vom Team Dempsey Racing – Proton gab die rote Laterne ab und wurde mit einer Zeit von 1:56.869 Minuten Vierter.

1. Abu Dhabi Proton Racing (#88) / K. Bachler / 1:55.762 / 104 R.
2. SMP Racing (#72) / V. Shaitar / 1:56.342 / 120 R.
3. AF Corse (#83) / F. Perrodo / 1:56.397 / 137 R.
4. Dempsey Racing – Proton (#77) / P. Dempsey / 1:56.507 / 93 R.
5. Aston Martin Racing (#98) / P. Dalla Lana / 1:56.869 / 133 R.

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