Austin: Vorläufige Starterliste veröffentlicht

Porsche Team Manthey #91, Austin 2014 © Porsche

Am 19. September beginnt die zweite Saisonhälfte und die FIA WEC gastiert bereits zum dritten Mal in Austin, Texas. Die Distanz zu den Rennstrecken wird somit größer und die Startzeiten verschieben sich durch andere Zeitzonen für die europäischen Fans immer mehr in Richtung Nacht. Wie schon im letzten Jahr startet auch die TUDOR United Sports Car Championship (USCC) mit einem Lauf in Austin. Vermarktet werden die beiden Rennen als
„Lone Star Le Mans“-Event. Für Fans von Langstreckenrennen wird somit eine Menge geboten!

Beim WEC-Rennen werden insgesamt 31 Fahrzeuge an den Start gehen. Damit gibt es weder Zu- noch Abgänge im Vergleich zum letzten Rennen am Nürburgring. Die 31 Fahrzeuge repräsentieren zehn, die 86 Fahrer 19 Nationen. Für das Team Extreme Speed Motorsports sowie sechs Fahrer wird es ein Heimrennen sein. Die aus den USA stammenden Fahrer sind Scott Sharp, Ed Brown, Johannes van Overbeek, Jonathan Fogarty, Patrick Dempsey und Patrick Long. Dazu kommrn mit Paul Dalla Lana (Kanada) und Ricardo Gonzalez zwei Fahrer aus direkten Nachbarländern.

LMP1

In der LMP1-Klasse gibt es wohl die wenigsten Veränderungen gegenüber dem letzten Lauf am Nürburgring. Auf Seiten der Hersteller Audi (Audi R18 e-tron quattro), Porsche (Porsche 919 Hybrid) und Toyota (Toyota TS040 – Hybrid) gehen wieder jeweils zwei Fahrzeuge an den Start. Auf Seiten der Privatteams stellt sich ein Fahrzeug von ByKolles (CLM P1/01) zwei Wagen von Rebellion Racing (Rebellion R-One). Bei keinem Team gibt es Veränderungen bei den Fahrern. Porsche tritt als Führender in der Herstellerwertung an, Audi stellt mit André Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Tréluyer das führende Trio in der Fahrer-WM.

  1. #1 TOYOTA GAZOO Racing – Toyota TS040 – Hybrid – Davidson/Buemi/Nakajima
  2. #2 TOYOTA GAZOO Racing – Toyota TS040 – Hybrid – Wurz/Sarrazin/Conway
  3. #4 Team ByKolles – CLM P1/01 – Trummer/Kaffer
  4. #7 Audi Sport Team Joest – Audi R18 e-tron quattro – Fässler/Lotterer/Tréluyer
  5. #8 Audi Sport Team Joest – Audi R18 e-tron quattro – Di Grassi/Duval/Jarvis
  6. #12 Rebellion Racing – Rebellion R-One – Prost/Beche/Heidfeld
  7. #13 Rebellion Racing – Rebellion R-One – Imperatori/Kraihamer/Abt
  8. #17 Porsche Team – Porsche 919 Hybrid – Bernhard/Webber/Hartley
  9. #18 Porsche Team – Porsche 919 Hybrid – Dumas/Jani/Lieb

LMP2

Erste größere Änderungen gibt es im Starterfeld der LMP2-Teams. KCMG wird nicht wie vor einiger Zeit angekündigt mit zwei Oreca 05 an den Start gehen. Nicolas Lapierre soll, wie in Spa-Francorchamps und Le Mans, Nick Tandy im KCMG-Fahrzeug ersetzen. Laut den Kollegen von autosport.com soll Tandy, trotz der Anwesenheit von Lapierre, am Rennen teilnehmen und sich das Cockpit mit Richard Bradley und Matthew Howson teilen. Der Le-Mans-Sieger Tandy startet außerdem am Samstag beim USCC-Lauf. OAK Racing wird, wie schon am Nürburgring, dem Rennen fernbleiben, obwohl man nur den Lauf in Deutschland auslassen wollte.
Eine Erklärung dafür gibt es noch nicht. Archie Hamilton wird auch in den USA wieder ins Steuer des Morgan Evo vom Team SARD-Morand greifen. Schon am Nürburgring vertrat er den jungen Schweizer Zoel Amberg, der nach einem Unfall Ende Juni im Training der GP2-Series am Red Bull Ring mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Ob Hamilton auch bei den restlichen drei Rennen das Fahrertrio komplettieren wird ist noch offen. Insgesamt gibt es acht Teams die in der LMP2-Klasse starten. G-Drive Racing und Extreme Speed Motorsports schicken jeweils zwei Ligier JS P2 ins Rennen. Dazu jeweils ein Fahrzeug von Signatech Alpine (Alpine A450b), Strakka Racing (Gibson 015S), Team SARD-Morand (Morgan Evo) und KCMG (Oreca 05).

  1. #26 G-Drive Racing – Ligier JS P2 – Rusinov/Canal/Bird
  2. #28 G-Drive Racing – Ligier JS P2 – Yacaman/Derani/Gonzalez
  3. #30 Extreme Speed Motorsports – Ligier JS P2 – Sharp/Dalziel/Heinemeier-Hansson
  4. #31 Extreme Speed Motorsports – Ligier JS P2 – Brown/van Overbreek/Fogarty
  5. #36 Signatech Alpine – Alpine A450b – Panciatici/Chatin/Capillaire
  6. #42 Strakka Racing – Gibson 015S – Leventin/Watts/Kane
  7. #43 Team SARD-Morand – Morgan Evo – Ragues/Webb/Hamilton
  8. #47 KCMG – Oreca 05 – Howson/Bradley/Lapierre

LMGTE Pro

Die LMGTE Pro-Klasse wird aus sieben Fahrzeugen bestehen. Das Porsche Team Manthey feierte zuletzt einen Doppelsieg auf dem Nürburgring und kommt mit breiter Brust und zwei Porsche 911 RSR nach Austin. AF Corse schickt zwei Ferrari 458 Italia in die USA. Vor allem die Nummer #51 von AF Corse mit den Fahrern Gianmaria Bruni und Toni Vilander möchte den letzten Platz vom letzten WEC-Lauf vergessen machen und sich den ersten Platz der besten LMGTE Pro-Teams vom Schwesterfahrzeug mit der Nummer #71 wiederholen. Des Weiteren starten drei Aston Martin Vantage V8 in der LMGTE Pro-Klasse. Einen Fahrerwechsel gibt es nur bei der Nummer #97 von Aston Martin Racing, denn der Berliner Stefan Mücke wird am 20. September beim Lauf der Blancpain Endurance Series am Nürburgring teilnehmen.
Damit verpasst er sein erstes WEC-Rennen seit Gründung der Serie im Jahr 2012.

  1. #51 AF Corse – Ferrari 458 Italia – Bruni/Vilander
  2. #71 AF Corse – Ferrari 458 Italia – Rigon/Calado
  3. #91 Porsche Team Manthey – Porsche 911 RSR – Lietz/Christensen
  4. #92 Porsche Team Manthey – Porsche 911 RSR – Pilet/Makowiecki
  5. #95 Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Nygaard/Sörensen
  6. #97 Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Turner/Adam
  7. #99 Aston Martin Racing V8 – Aston Martin Vantage V8 – MacDowall/Rees/Stanaway

LMGTE Am

In der LMGTE Am-Klasse wird es ebenfalls sieben Starter geben. Veränderungen gegenüber des Laufs am Nürburgring gibt es nicht. Le-Mans-Sieger Earl Bamber wird wieder Klaus Bachler im Porsche 911 RSR von Abu Dhabi – Proton Racing vertreten. Bachler ist im Rahmen der ADAC GT Masters in Zandvoort am Start. Larbre Competition (Chevrolet Corvette C7.R), SMP Racing (Ferrari 48 Italia) und AF Corse (Ferrari 458 Italia) stellen jeweils ein Fahrzeug.
Proton Competition (Abu Dhabi – Proton Racing und Dempsey – Proton Racing) schickt zwei Porsche 911 RSR auf die Strecke. Außerdem starten zwei Aston Martin Vantage V8 von Aston Martin Racing.

  1. #50 Larbre Competition – Chevrolet Corvette C7.R – Roda/Ruberti/Poulsen
  2. #72 SMP Racing – Ferrari 458 Italia – Shaitar/Bertolini/Basov
  3. #77 Dempsey – Proton Racing – Porsche 911 RSR – Dempsey/Long/Seefried
  4. #83 AF Corse – Ferrari 458 Italia – Perrodo/Collard/Aguas
  5. #88 Abu Dhabi – Proton Racing – Porsche 911 RSR – Ried/Al Qubaisi/Bamber
  6. #96 Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Castellacci/Goethe/Hall
  7. #98 Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Dalla Lana/Lamy/Lauda

Die Starterliste gibt es auf folgender Seite als PDF-Datei: Link

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