Austin: Zusammenfassung der drei Trainingssitzungen

6 Stunden von Austin 2015 © Porsche

Vor gut einer Stunde ging das dritte Freie Training im Rahmen der „6 Stunden von Austin“ zu Ende und damit verstrich auch die letzte Möglichkeit wichtige Tests vor dem entscheidenden Qualifying heute Nacht durchzuführen.
Nachfolgend eine kurze Analyse der Trainingssitzungen und der einzelnen Klassen.

LMP1

In der LMP1-Klasse dominierte Porsche alle drei Sitzungen. Porsches Nummer #17 rund um Ex-Formel-1-Fahrer Mark Webber sicherte sich im ersten und dritten Training die Bestzeit.
Das Schwesterauto mit der Nummer #18 lag im ersten Training noch vor der Nummer #17, konnte jedoch danach nicht mehr ganz das Tempo mitgehen. Das Audi Sport Team Joest hatte im ersten Training mit technischen Problemen zu kämpfen. Nach nur vier Runden kam der Wagen mit der Nummer #7 und den Fahrern Lotterer/Fässler/Tréluyer an die Box.
Die Lichtmaschine streikte und musste ersetzt werden. Damit war das erste Training für die Nummer #7 gelaufen. Auch in den anderen beiden Sitzungen fuhr man dem Schwester-
fahrzeug mit der Nummer #8 und den beiden Porsche 919 Hybrid hinterher.
Audi´s Nummer #8 schaffte es in der zweiten Sitzung fast auf Platz eins, wurde jedoch knapp von Timo Bernhard bezwungen (+0,242 Sekunden). Toyota konnte das Tempo gar nicht mitgehen und hatte am Ende der dritten Sitzung eine Differenz von 2,677 Sekunden (#2) bzw. 2,786 Sekunden (#1) auf die Bestzeit. Bei den Privatteams gab Rebellion Racing den Ton an. Das Team ByKolles kam zwar kurzzeitig mit einem Abstand von 0,251 Sekunden sehr dicht ran, jedoch vergrößerte sich der Abstand in der dritten Sitzung wieder auf ganze 2,327 Sekunden.

LMP2

In der LMP2-Klasse war es mal wieder extrem eng. Im ersten Training lag das KCMG-Team mit dem Oreca 05 vorne, dahinter etwas überraschend die beiden Ligier JS P2 von Extreme Speed Motorsports. Im zweiten Training lag dann G-Drive Racing vor KCMG und Signatech Alpine und die Ligier von ESM fielen wieder an das Ende des Feldes zurück. In der letzten Sitzung holte sich Signatech Alpine mit einer Zeit von 1:56.454 Sekunden die Bestzeit. Zwischen dem Zweit-
platzierten KCMG und Signatech Alpine lagen nur 0,053 Sekunden. Dahinter folgte, mit einem Abstand von 0,223 Sekunden, das Team SARD-Morand. Zwischen Platz eins und Platz acht lagen in der LMP2-Klasse nur etwa 1,2 Sekunden. Ähnlich knapp wird es wohl auch im Qualifying zugehen.

LMGTE Pro

In der LMGTE Pro-Klasse lagen anfangs die beiden Ferrari 458 Italia von AF Corse vorne, jedoch wendete sich das Blatt recht schnell. Das nach dem Doppelsieg am Nürburgring hoch motivierte Porsche Team Manthey wurde immer stärker und sicherte sich den ersten und dritten Platz im zweiten und dritten Freien Training. Auf der ersten Position stand jeweils die Nummer #92 mit den Fahrern Patrick Pilet und Frédéric Makowiecki. Aston Martin hatte nicht den Hauch einer Chance und belegte in allen drei Sessions die letzten drei Positionen.

LMGTE Am

In der LMGTE Am-Klasse lag im ersten Training etwas überraschend der Porsche 911 RSR rund um Patrick Dempsey in Front. Dahinter folgten die Corvette C7.R von Larbre Competition und der Ferrari von AF Corse. Im zweiten Training übernahm dann der Ferrari 458 Italia von SMP Racing die Führung und unterbot die Bestzeit aus dem vorherigen Training um etwa eine Sekunde. Der zuvor jeweils fast am Ende liegende Aston Martin von Dalla Lana/Lamy/Lauda fuhr in der letzten Sitzung die Bestzeit. Dahinter lag die Corvette und der Ferrari von SMP Racing. Der Wagen von Dempsey rutschte an das Ende des Feldes.

Hinweis:
Das Qualifying findet kommende Nacht um 00:45 Uhr (LMGTE) und 01:15 Uhr (LMP) statt.

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