6 Stunden von Fuji: Zusammenfassung der Trainingssitzungen

6 Stunden von Fuji 2015, Training © Porsche

Am morgigen Sonntag findet das drittletzte WEC-Rennen der Saison in Fuji statt. Bereits zum vierten Mal gastiert der WEC-Tross auf der japanischen Rennstrecke am Mount Fuji.
Die Wetterbedingungen waren in allen drei Trainingssitzungen gut und es fiel kein Tropfen Regen vom Himmel. Beim Rennen werden jedoch Regenfälle erwartet. Die Regenwahr-
scheinlichkeit liegt nach derzeitigem Stand fast während des gesamten Rennens bei über 80 Prozent.

LMP1

Zu Beginn des ersten Trainings zeichnete sich bereits ab, dass wieder einmal ein Rekord eingestellt wird. Die Bestzeit der Nummer #7 (Fässler/Lotterer/Tréluyer) vom Audi Sport Team Joest lag bei 1:24.497 Minuten und somit 2,262 Sekunden unter des Rundenrekords (1:26:235 Minuten) von André Lotterer aus dem Jahr 2013. Der Rekord wird vermutlich an diesem Wochenende gebrochen. Im zweiten und dritten Training markierte Porsche hingegen die Bestzeit. In beiden Sitzungen lag der Porsche 919 Hybrid (#17) von Bernhard/Webber/Hartley mit einer Zeit von 1:24.460 bzw. 1:23.570 Minuten in Front. Auf den ersten vier Positionen wechselten, wie auch in den letzten Rennen, die vier Prototypen von Audi und Porsche munter die Positionen. Nur im dritten Training brachen die beiden Toyota mit Platz vier und fünf das Quartett auf. Die Zeiten der Japaner waren jedoch nicht konkurrenzfähig, da man zwischen 1,782 und 2,689 Sekunden hinter den jeweiligen Bestzeiten lag. Bei den privaten LMP1-Prototypen hält der Aufwärtstrend von ByKolles weiter an. Zwar gaben die beiden Rebellion R-One von Rebellion Racing den Ton an und lagen im ersten und dritten Training vorne, aber der Abstand zu dem Team aus der Schweiz sinkt immer weiter und ist bei weitem nicht mehr so groß wie noch zum Anfang der Saison. Man siegte nicht ohne Grund am Nürburgring und in Austin.

LMP2

Gemischtes Bild in der LMP2-Klasse. Die beiden stärksten Teams waren KCMG und G-Drive Racing, welche fast immer auf den ersten vier Plätzen landeten. Im ersten Training sicherte sich Signatech Alpine (1:32.701 Minuten) die Bestzeit, im zweiten Training lag die Nummer #26 von G-Drive Racing (1:32.131 Minuten) in Front und in der dritten Trainingseinheit lag Strakka Racing (1:32.420) nur 0,162 Sekunden vor dem Oreca 05 von KCMG.
Extreme Speed Motorsports konnte den in Austin nach Bremsversagen verunfallten Ligier JS P2 reparieren und belegte in den ersten beiden Einheiten den letzten und vorletzten Platz.
Heute Morgen dann eine leichte Verbesserung: Platz fünf und sieben.

LMGTE Pro

In der LMGTE Pro-Klasse lagen die Zeiten der drei Hersteller sehr eng beieinander. Im ersten Training sicherten sich Pilet/Makowiecki in der Nummer #92 des Porsche Team Manthey mit einer Zeit von 1:39.931 Minuten die Bestzeit. Mit einem Abstand von 0,027 bzw. 0,032 Sekunden folgten die beiden Ferrari 458 Italia von AF Corse. Im zweiten Training lagen die beiden Ferrari vor dem Aston Martin mit der Nummer #95 (Nygaard/Sörensen) in Front.
Im dritten Training bauten die Ferrari stark ab und lagen nur noch auf der fünften und siebten Position. In Front lag der Porsche 911 RSR mit der Nummer #91 des Porsche Team Manthey, gefolgt von zwei Aston Martin Vantage V8. Die Nummer #99 von MacDowall/Rees/Mücke lag vor dem Schwesterfahrzeug mit der Nummer #95.

LMGTE Am

In der LMGTE Am-Klasse gab es ein gemischtes Bild. Larbre Competition war mit einem ersten, zweiten und vierten Platz sehr stark. Die beiden Ferrari 458 Italia von AF Corse und SMP Racing waren nach einem Tief im zweiten Training ebenfalls stark in den Trainingssitzungen.
Im zweiten Training sicherte sich der Aston Martin mit der Nummer #96 (Castellacci/Griffin/Hall) die Bestzeit, jedoch war man ansonsten eher Mittelmaß. Beim Team Dempsey – Proton Racing gab es, verteilt auf die drei Sessions, einen Aufwärtstrend. War man im ersten Training noch Sechster und im zweiten Training Dritter, fuhr man im letzten Training mit einer Zeit von 1:40.203 Minuten die Bestzeit. Enttäuschend war der Auftritt des Schwesterfahrzeugs von Abu Dhabi – Proton Racing. In allen Trainingseinheiten wurde man Letzter.

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