Tom Dillmann feiert in Shanghai sein WEC-Debüt

Signatech Alpine, Alpine A450b - Nissan #36, 6 Stunden vom Nürburgring 2015 © WEC-Aktuell

Der Franzose Tom Dillmann wird bei den noch zwei verbleibenden WEC-Rennen in Shanghai und in Bahrain für das LMP2-Team Signatech Alpine an den Start gehen und die Stammfahrer Nelson Panciatici und Paul-Loup Chatin unterstützen.

„Das ist eine sehr gute Chance für mich“, sagte er gegenüber Motorsport.com. „Die WEC ist eine extrem wettbewerbsfähige Serie, die ich schon seit einiger Zeit verfolge. Ich bin froh die letzten beiden Runden der Meisterschaft zu bestreiten und sammele wertvolle Erfahrung um eine bessere Vorstellung von dem zu bekommen was 2016 meine Optionen sind. Ich habe viel Erfahrung hinter dem Steuer unterschiedlichster Fahrzeuge. Ein LMP2-Prototyp liegt zwischen einem Formelwagen und einem GT-Wagen und ich kann mich schnell anpassen.
Ich habe einige Zeit im Simulator verbracht und mit vielen Teammitgliedern gesprochen.
Das Auto werde ich das erste Mal in Shanghai fahren. Die Strecke kenne ich nicht, aber ich sehe keine Probleme. In Bahrain wird es anders sein, da ich die Strecke kenne und dort auch schon in der GP2-Serie gewonnen habe.
„Ich bin sehr froh für Signatech fahren zu können“, fuhr der in Mühlhausen geborene Franzose fort. „Während meiner Zeit in der Formel 3 habe ich oft gegen Fahrer von Signatech gekämpft, aber wir hatten nie die Gelegenheit zusammenzuarbeiten. Das ist nun endlich möglich.
Das Unternehmen von Philippe Sinault ist in den letzten Jahren eines der erfolgreichsten französischen Motorsportteams. Es ist eine gute Referenz in der Branche“.

Dillmann begann seine Motorsportkarriere im Alter von drei Jahren im Kartsport, den er zehn Jahre lang ausübte. 2004 wechselte er in den Formelsport, wurde 2010 in der deutschen Formel 3 Meister und fuhr zwischen 2012 und 2014 fuhr er in der GP2-Serie. In diesem Jahr fuhr er in der Formel Renault 3.5 und schloss die Saison auf dem siebten Gesamtplatz ab.
Auch im GT-Sport ist Dillmann aktiv. Im Jahr 2014 fuhr er parallel zum GP2-Engagement im deutschen und französischen Porsche Carrera Cup, in diesem Jahr hatte er einige Einsätze für das Bentley Team HTP bei den ADAC GT Masters.

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