Kurzmeldungen vom 03.11.15

ByKolles baut zwei neue LMP1-Prototypen

Nachdem Greaves Motorsport seine LMP1-Pläne eingestellt hat und Strakka Racing seinen geplanten LMP1-Einstieg ebenfalls vorerst „zur Seite gelegt“ hat, könnte unerwarteter Zuwachs für die private LMP1-Klasse kommen. Das Team ByKolles plant den Bau von zwei LMP1-Prototypen. Der Wagen wird um das Monocoque des aktuellen CLM P1/01 konstruiert und die Schwachpunkte werden beseitigt. Ob das Team einen zweiten Wagen einsetzen möchte, der Wagen verkauft oder als Testträger eingesetzt werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Nach einem sehr durchwachsenen Saisonstart wurden an der Eigenkonstruktion viele Verbesserungen vorgenommen und Wagen hat deutlich an Performance und Standhaftigkeit gewonnen. In den vier Rennen nach Le Mans kam der Wagen immer ins Ziel. Am Nürburgring und in Austin setzten sich Simon Trummer und Pierre Kaffer gegen Rebellion Racing durch und holten den Sieg in der privaten LMP1-Klasse.

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Audi stellt neuen Audi R18 e-tron quattro vor

Audi wird als erstes Werksteam den neuen LMP1-Prototypen für die neue Saison vorstellen.
Der neue Audi R18 e-tron quattro, der intern als RP6 bezeichnet wird, soll am 28. November 2015 in München der Öffentlichkeit gezeigt werden. Der aktuell genutzte Schwungradspeicher ist für eine höhere Hybridklasse nicht ausgelegt und soll neuesten Gerüchten zufolge durch Batterien ersetzt werden, die vermutlich von Samsung/LG produziert werden. Des Weiteren soll die Meldung in der 6MJ-Klasse erfolgen und das Antriebskonzept weiterhin auf dem bewährten Dieselmotor beruhen.

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Judd und AIM bauen neuen LMP1-Motor

Gemeinsam mit AIM wird Engine Developments Limited ab 2016 einen 5,5-Liter-V10-Motor für private LMP1-Teams anbieten. Zunächst gab es Überlegungen einen V6- oder V8 Motor anzubieten, aber letztendlich entschied man sich dagegen. Der neue Motor wird die bestmögliche Kombination aus Leistung, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz bieten und wird auf dem vorhandenen V10-Motor basieren, dessen Grundkonzepte auf das Jahr 2002 zurückgehen. Somit haben die privaten LMP1-Teams Rebellion Racing und das Team ByKolles die Wahl zwischen einem Judd-Motor und dem bereits genutzten AER-Motor.
Rebellion Racing wechselte gezwungenermaßen erst vor der aktuellen Saison von dem Toyota- auf den AER-Motor und hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Ein Wechsel der Motorenmarke könnte als durchaus möglich sein. Bei der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans war Krohn Racing das einzige Team, das einen Judd-Motor in der LMP2-Klasse einsetzte.
Den letzten Einsatz in einem LMP1-Prototypen liegt bereits drei Jahre zurück. Damals setzten OAK Racing und das Pescarolo Team einen Judd-Motor bei den 24 Stunden von Le Mans ein. Das britische Unternehmen Engine Developments Limited vertreibt bereits seit 1971 Motoren unter der Motorenmarke Judd.

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