Bahrain: Porsche sichert sich die wichtigste Pole des Jahres

Porsche Team, Porsche 919 Hybrid #17, 6 Stunden von Bahrain 2015 © Porsche

Achtes Rennen, achte Pole-Position für Porsche und ein neuer Rekord in der noch jungen Geschichte der FIA WEC. Die Nummer #17 vom Porsche Team holte auch in Bahrain die erste Startposition. Die Durchschnittszeit von Brendon Hartley und Timo Bernhard betrug am Ende 1:39.736 Minuten. Das Schwesterauto komplettiert mit einem Abstand von 0,364 Sekunden die erste Startreihe. Das Qualifying wurde nach drei Minuten aufgrund eines Stromausfalls abgebrochen und wurde 17 Minuten später wieder neu gestartet. Die Strecke war aufgrund des Reifenabriebs, der von den Fahrzeugen der Rahmenrennen stammt, schwierig zu befahren und die Temperatur war etwas höher als in den drei Trainingssessions.
Für Porsche ist die achte Pole-Position im achten Rennen die wohl wichtigste Startposition des Jahres. Durch den Extrapunkt für die Pole-Position verschafft sich der Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #17 im Titelkampf etwas Luft gegenüber dem Audi R18 e-tron quattro mit der Nummer #7. André Lotterer, Benoit Tréluyer und Marcel Fässler können nur Fahrer-Weltmeister werden, wenn der Porsche als Fünfter ins Ziel kommt. Würde der Porsche als Vierter ins Ziel kommen und die Nummer #7 gewinnt das Rennen, hätten beide Fahrzeug-
besatzungen 168 Punkte. Da die Nummer #17 jedoch mehr Siege in der Saison erzielte, hätten Webber/Hartley/Bernhard den Titel sicher. Auf dem zweiten und dritten Platz stehen die beiden Audi R18 e-tron quattro vom Audi Sport Team Joest. Der Abstand zur Pole-Zeit beträgt 1,567 (#7) beziehungsweise 1,671 Sekunden (#8). Dahinter folgen die beiden Toyota. In der privaten LMP1-Wertung sicherte sich die Nummer #13 von Rebellion Racing die erste Position (1:46.660 Minuten). Es folgt das Schwesterauto (+ 0,258 Sekunden) und der Wagen vom Team ByKolles (+1,621 Sekunden).
Äußerst eng und spannend ging es in der LMP2-Klasse zu. Signatech Alpine nahm die gute Leistung aus den drei Trainingssessions mit ins Qualifying und fuhr die schnellste Zeit (1:49.993 Minuten). Dahinter folgt KCMG (+ 0,067 Sekunden) und die Nummer #26 von G-Drive Racing (+0,109 Sekunden). Das Team von KCMG und die Startnummer #26 von G-Drive kämpen morgen noch um beide Titel in der LMP2-Klasse. Derzeit führt G-Drive mit 16 Punkten.

AF Corse bestätigte den guten Eindruck aus den drei Trainingssitzungen und sicherte sich die erste Startreihe im LMGTE Pro-Feld. Gianmaria Bruni und Toni Vilander fuhren mit einer Durchschnittszeit von 1:58.347 Minuten die Bestzeit. Dahinter folgt der zweite Ferrari von AF Corse (+0,033 Sekunden). Auf der dritten Position steht der Aston Martin Vantage V8 von Yound Driver AMR mit Nygaard/Sörensen/Thiim. Porsche konnte das Tempo nicht mitgehen und steht auf der fünften und siebten Position. In der LMGTE Am-Klasse sicherten sich
Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda die Pole. Es folgt Larbre Competition und SMP Racing. Abu Dhabi – Proton Racing nahm aufgrund von Motorproblemen nicht am Qualifying teil. Bei der Nummer #83 von AF Corse gibt es keine Zeit vom zweiten Fahrer und daher wurde das Fahrzeug ebenfalls nicht gewertet.

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