Manthey und SMP Racing holen die Titel in den GTE-Klassen

Porsche Team Manthey, 6 Stunden von Bahrain 2015 © Porsche

Das Porsche Team Manthey triumphierte beim gestrigen WEC-Saisonfinale in Bahrain in der LMGTE Pro-Klasse auf ganzer Linie. Zum einen geht der Teamtitel an den Wagen mit der Nummer #91 und zum anderen der Fahrertitel an Richard Lietz. Lietz ist mit 145 Punkten alleiniger Titelträger, da Michael Christensen in Spa-Francorchamps nicht am Rennen teilnahm und ihm dadurch 18 Punkte fehlen. Christensen wurde mit 127 Punkten, hinter Gianmaria Bruni und Toni Vilander (je 131,5 Punkte), Dritter in der Meisterschaft. Des Weiteren holte Porsche Titel für GT-Hersteller. Zusammen mit dem Fahrer- und Herstellertitel aus der LMP1-Klasse, gewann Porsche in diesem Jahr nicht weniger als fünf Titel in der FIA WEC.

„Wir haben hart gekämpft und alles gegeben. Dafür wurden wir mit drei Titeln belohnt“, sagte Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche Motorsportchef nach dem Rennen. „Richard Lietz ist ein würdiger Meister, auch das Team hat den Titel absolut verdient. Den Ausschlag hat letztlich unsere starke Aufholjagd gegeben, mit vier Siegen nach Le Mans. Wir haben nie aufgegeben und verdient gewonnen. Zum Schluss kam uns unsere Konstanz zugute. Die Boxenstopps waren perfekt, die Fahrer haben keine Fehler gemacht. Die WEC ist ein herrliches Betätigungsfeld für einen Automobilhersteller. Der Kampf gegen Ferrari war super spannend, für die Fans kann es nichts Besseres geben.“
Für das Porsche Team Manthey könnten die drei Titel allerdings auch die letzten Titel sein. Nach Informationen von Motorsport-Total.com wird die Mannschaft aus Meuspath aus der WEC aussteigen. Eine Bestätigung seitens Porsche steht jedoch noch aus. Das Team ist seit 2013 in der WEC aktiv und gewann seitdem sieben Rennen. Zu den größten Erfolgen in der WEC gehört auch der Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2013, der jedoch vom tragischen Todesfall von Allan Simonsen überschattet wurde.

Die zwei Titel in der LMGTE Am-Klasse gehen dieses Jahr an SMP Racing. Das Team, bei dem AF Corse für die Renneinsätze verantwortlich ist, gewann Fahrer- und Teamtitel. Andrea Bertolini, Victor Shaitar und Aleksey Basov gewannen die beiden Titel mit 17 Punkten Vorsprung.
Auf dem zweiten Platz liegen Emmanuel Collard und Francois Perrodo von AF Corse (#83).
Rui Aguas, der dritte Stammfahrer fehlte in Bahrain und liegt dadurch nur an vierter Position in der Meisterschaft. Auf dem dritten Platz liegen Paul Dalla Lana, Mathias Lauda und Pedro Lamy von Aston Martin Racing.
SMP Racing strebt 2016 den Aufstieg in die LMGTE Pro-Klasse an. Neuesten Gerüchten zufolge, könnte man im nächsten Jahr mit dem brandneuen Ferrari 488 GTB in Profikategorie wechseln.

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