Fahrzeugaufgebot von AMR fällt 2016 vermutlich kleiner aus

Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage V8 #97, 6 Stunden vom Nürburgring 2015 © Nigel Barrett

Wenn man sich die Fahrzeugtypen auf den Starterlisten der WEC-Rennen genauer anschaut, fällt auf, dass neben dem Ferrari 458 Italia ein weiteres Fahrzeug besonders oft auftaucht: der Aston Martin Vantage V8. Bis zu fünf Fahrzeuge des Typs traten in der abgelaufenen Saison in der LMGTE Pro- und Am-Klasse an. Doch das könnte sich im nächsten Jahr ändern.
Mindestens ein Kunde hat eine Rückkehr in die WEC so gut wie ausgeschlossen.

Roald Goethe, Besitzer und Stammfahrer einer der Aston Martin Vantage V8 aus der LMGTE Am-Klasse (#96) wird das Programm vermutlich nicht weiterführen. Der in Hamburg geborene Gentleman-Driver fehlte bereits aufgrund beruflicher Verpflichtungen bei den WEC-Rennen in Austin, Fuji und Shanghai. „Es benötigt viel Zeit um in einer Weltmeisterschaft zu fahren und es ist schwierig Beruf und die Rennen aufeinander abzustimmen“, sagte Goethe gegenüber Endurance-Info. „Deswegen erwarte ich im nächsten Jahr nicht in der FIA WEC zu fahren zu können. Außerdem kostet es eine Menge Geld.“

Von Paul Dalla Lana wird hingegen erwartet, dass er das Engagement in der WEC fortführen wird. Der Kanadier, dem ebenfalls einer der Aston Martin gehört, ist jedoch noch in der Planungsphase. In dieser Saison trat er zusammen mit Mathias Lauda und Pedro Lamy in der LMGTE Am-Klasse an und gewann drei Rennen. In der Meisterschaft wurde das Trio Dritter.
John Gaw, Teamchef von Aston Martin Racing, sagte gegenüber sportscar365, dass sie die Anzahl der Einsatzwagen noch nicht genau nennen können. Neben dem Einsatz des Aston Martin mit der Nummer #97 gilt ein zweiter Einsatzwagen in der LMGTE-Pro Klasse als wahrscheinlich. Zur Auswahl steht die in diesem Jahr eingesetzte Nummer #99 mit Fernando Rees, Alex MacDowall und Richie Stanaway oder der von Young Driver AMR eingesetzte „Dänenbomber“ mit Christoffer Nygaard, Marco Sörensen und Nicki Thiim. Thiim wurde allerdings zuletzt mit dem GT-Programm von Ford in Verbindung gebracht. Seine Personalie ist daher noch fraglich.

Quelle Quelle

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