Rebellion Racing: Auch 2016 mit zwei Prototypen in der WEC

Rebellion Racing, Rebellion R-One #13, 24 Stunden von Le Mans 2015 © Nigel Barrett

+++ Update vom 28.01.2016 +++

Früher als erwartet, wurde nun auch das Fahreraufgebot für die kommende WEC-Saison bekanntgegeben. Das Schweizer Team setzt in diesem Jahr auf bewährtes Personal und lässt Nicolas Prost, Dominik Kraihamer, Alexandre Imperatori, Mathias Beche, Nick Heidfeld und Mathéo Tuscher ans Steuer der beiden LMP1-Prototypen. Tuscher, der 2015 für Jenzer Motorsport in der GP3-Serie fuhr, ersetzte bereits bei den letzten beiden WEC-Läufen in Shanghai und Bahrain Daniel Abt und wird nun Stammfahrer bei den Eidgenossen.

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Das Einschreibeverfahren für die WEC und die 24 Stunden von Le Mans endete am gestrigen Montag und der Schweizer Rennstall Rebellion Racing wird auch in diesem Jahr mit zwei Prototypen in der privaten LMP1-Klasse antreten. Das bestätigte der Teamchef Bart Hayden gegenüber den Kollegen von motorsport.com. Als Fahrzeug dient weiterhin der Rebellion R-One mit dem LMP1-Motor AER P60 V6 GDI Doppel-Turbo. „Wir haben zwei Wagen für die volle WEC-Saison gemeldet und geben die Fahrer nächste Woche bekannt“, sagte Hayden.
„Den AER-Motor werden wir weiterhin nutzen und im Gegensatz zu 2015, werden wir im März am Prolog teilnahmen.“ Ziel von Rebellion und dem Motorenlieferanten AER wird es sein, die Zuverlässigkeit des Motors weiter zu steigern.

Im vergangenen Jahr setzte Rebellion den offiziellen WEC-Test in Le Castellet sowie die ersten zwei Rennen in Silverstone und Spa-Francorchamps aus, da man nach der Saison 2014 von einem Toyota- auf einen AER-Motor wechseln musste und der neue Motor vor allem Probleme mit der Zuverlässigkeit hatte. Da aber die Konkurrenz vom Team ByKolles in den ersten drei Rennen patzte und nicht ins Ziel kam, war dieser Nachteil wieder aufgehoben. Am Ende der Saison gewann man den Team- und Fahrertitel in der privaten LMP1-Wertung. Auch der zweite Platz ging, wenn auch knapp, an Rebellion Racing.

Obwohl der komplette Fahrerkader erst in der nächsten Woche bekannt gegeben wird, steht ein Fahrer bereits fest. Nicolas Prost, Sohn des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost, wird bereits das achte Jahr in Folge für Rebellion fahren. Sein Debüt gab der Franzose 2009 beim Rennen der Le Mans Series in Barcelona, als der Rennstall noch „Speedy Racing – Team Sebah“ hieß. Neben den Einsätzen in der FIA WEC, wird Prost auch weiterhin in der Formel E starten. „Ja, der Plan ist es das gleiche Programm beizubehalten – Formel E mit Renault eDams und WEC mit Rebellion“, sagte Prost zu motorsport.com. „Obwohl ich wirklich hoffe, dass wir näher an die Werksteams rankommen, wird es nicht einfach. Der Abstand ist sehr groß und das Reglement macht es schwierig aufzuschließen. Rebellion ist ein fantastisches Team, aber die Werksteams haben schon einen Vorteil – und es ist kein kleiner Vorteil, besonders der Allradantrieb. Wenn man uns mehr Power geben würde, wären wir nicht in der Lage diese zu nutzen. Wenn man sieht welche Fortschritte die Hersteller machen, wird es sehr hart näher ranzukommen.“

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