WEC-Kurzmeldungen vom 27.01.16

Onroak Automotive veröffentlicht Namen für neuen LMP2-Prototypen, Windkanaltests starten in dieser Woche

Die französische Chassisschmiede Onroak Automotive hat heute den Namen für ihren neuen LMP2-Prototypen verraten. Der Prototyp, der bei den 24 Stunden von Daytona 2017 sein Debüt feiern soll, hört auf den Namen „Ligier JS P217“. Wie bei jedem Fahrzeug des verstorbenen
Guy Ligier, ist die Abkürzung „JS“ in der Bezeichnung enthalten, die für die Initialien von seinem töglich verunglückten Freund Jo Schlesser stehen. „P2“ steht für die LMP2-Klasse und die „17“ für das Jahr 2017. Außerdem gaben die Franzosen bekannt, dass in dieser Woche die ersten Windkanaltests anstehen. Getestet wird beim Schweizer Technologiekonzerns RUAG, bei dem man auch schon vorherige Modelle getestet hat. Als Testobjekt dient ein 40-Prozent-Modell des neuen Prototypen, an dem 80 Messpunkte angebracht wurden.

FIA, ACO und IMSA wählten im Juli 2015 vier Chassisbauer aus, die ab 2017 die LMP2-Chassis für die jeweiligen Meisterschaften der Organisationen stellen werden. Die Vertreter der Verbände einigten sich auf Onroak Automotive, Oreca, Dallara und Riley Tech/Multimatic.
Der aktuelle Ligier JS P2 ist für das neue Reglement nicht geeignet, da er noch eine Breits von 2,00 Meter aufweißt. Konkurrent Oreca muss hingegen keinen von Grund auf neuen Wagen bauen, da der Oreca 05 bereits die geforderte neue Fahrzeugbreite von 1,90 Meter hat.

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