WEC-Starterliste für das Jahr 2016 vorgestellt

6 Stunden von Silverstone, Start © Porsche

Langstreckenrennen boomen! In Paris wurden heute die offiziellen Starterlisten für die World Endurance Championshio (WEC), European Le Mans Series (ELMS) und für die 24 Stunden von Le Mans vorgestellt. In Le Mans werden statt der geplanten 58 Starter bereits in diesem Jahr 60 auf Titeljagd gehen. Die 60 Plätze sind wie folgt aufgeteilt: 9x LMP1, 22x LMP2, 14x LMGTE Pro, 14x LMGTE Am. Die Anzahl der Startplätze in der WEC lag vor der Saison 2015 bei 35, in diesem Jahr liegt sie bei 32. Die 32 Plätze sind wie folgt aufgeteilt: 9x LMP1, 10x LMP2, 7x LMGTE Pro, 6x LMGTE Am.

Starterliste – FIA WEC – 2016

LMP1 (9x)

#1 – Porsche Team – Porsche 919 Hybrid – Timo Bernhard
#2 – Porsche Team – Porsche 919 Hybrid – Romain Dumas
#4 – ByKolles Racing Team – CLM P1/01 AER – Simon Trummer
#5 – TOYOTA GAZOO Racing – Toyota TS050 Hybrid – Anthony Davidson
#6 – TOYOTA GAZOO Racing – Toyota TS050 Hybrid – Stephane Sarrazin
#7 – Audi Sport Team Joest – Audi R18 – Marcel Fässler
#8 – Audi Sport Team Joest – Audi R18 – Lucas di Grassi
#12 – Rebellion Racing – Rebellion R-One AER – Nicolas Prost
#13 – Rebellion Racing – Rebellion R-One AER – Mathéo Tuscher

Bis auf dem Ausstieg von Nissan, gibt es keine Veränderungen zum letzten Jahr. Das Team ByKolles hat den Namen in ByKolles Racing Team geändert und wechselt auf Dunlop-Reifen. Rebellion Racing wechselt ebenfalls von Michelin auf Dunlop. Toyota tritt nun auch in den offiziellen Listen mit dem im Mai 2015 gewählten Namen TOYOTA GAZOO Racing auf und wählt die Startnummer #5 und #6, nachdem man die Startnummer #1 und #2 an Porsche abgeben musste.

LMP2 (10x)

#26 – G-Drive Racing – Oreca 05 (Nissan) – Roman Rusinov
#27 – SMP Racing – BR01 (Nissan) – Nicolas Minassian
#30 – Extreme Speed Motorsports – Ligier JS P2 (Nissan) – Scott Sharp
#31 – Extreme Speed Motorsports – Ligier JS P2 (Nissan) – Ryan Dalziel
#35 – Baxi DC Racing Alpine – Alpine A460 (Nissan) – David Cheng
#36 – Signatech-Alpine – Alpine A460 (Nissan) – Gustavo Menezes
#37 – SMP Racing – BR01 (Nissan) – Vitaly Petrov
#42 – Strakka Racing – Gibson 015S (Nissan) – Nick Leventis
#43 – RGR Sport by Morand – Ligier JS P2 (Nissan) – Ricardo Gonzalez
#44 – Manor – Oreca 05 (Nissan) – Tor Graves

G-Drive Racing ist im Vergleich zu 2015 nur noch mit einem Fahrzeug dabei, welches von Jota Sport betreut wird. Außerdem vollzog man einen Fabrikatswechsel von Ligier auf Oreca. Das russische Team SMP Racing kehrt in die LMP2-Klasse zurück und bringt zwei eigene Prototypen vom Typ BR01 mit. Extreme Speed Motorsports arbeitet nun mit OAK Racing zusammen und wechselt von einem HPD- auf den Nissan-Motor. Das Fahrzeugaufgebot bleibt bei aber zwei Fahrzeugen. Strakka Racing bleibt beim offenen Gibson 015S, Signatech Alpine wechselt auf den Oreca 05, den sie in Alpine A460 umbenannt haben. Der ehemalige G-Drive-Fahrer Roberto Gonzalez kehrt mit dem eigenen Team (RGR Sport by Morand) in die WEC zurück und setzt auf einen Ligier JS P2. Technisch wird das Team von Morand Racing betreut. Neuzugang „Baxi DC Racing Alpine“ setzt ebenfalls auf einen Oreca 05 (Alpine A460). Der dritte prominente Neuzugang ist Manor, welches von zwei ehemaligen Verantwortlichen des Formel-1-Teams gegründet wurde. Das Team setzt ebenfalls auf einen Oreca 05.

LMGTE Pro (7x)

#51 – AF Corse – Ferrari 488 GTE – Gianmaria Bruni
#66 – Ford Chip Ganassi Racing Team UK – Ford GT – Marino Franchitti
#67 – Ford Chip Ganassi Racing Team UK – Ford GT – Olivier Pla
#71 – AF Corse – Ferrari 488 GTE – Davide Rigon
#77 – Dempsey Proton Racing – Porsche 911 RSR – Richard Lietz
#95 – Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Nicki Thiim
#97 – Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Richie Stanaway

Neu, neu , neu heißt es in der LMGTE Pro-Klasse. AF Corse meldet zwei neue Ferrari 488 GTE, Ford zwei neue Ford GT. In Daytona feierten zuletzt beide Fahrzeuge, mehr oder weniger erfolgreich, ihre Premiere. Der Teamname von Ford lautet „Ford Chip Ganassi Racing Team UK“. In Le Mans kommen die zwei Ford GT aus den USA hinzu (Ford Chip Ganassi Racing Team USA). Nachdem das Porsche Team Manthey dieses Jahr aussetzt, übernimmt der deutsche Rennstall Proton Competion den Werkseinsatz für Porsche. Aston Martin Racing verkleinert sein Aufgebot von drei auf zwei Fahrzeuge und wechselt als einziges GTE-Team auf Dunlop-Reifen.

LMGTE Am (6x)

#50 – Larbre Competition – Corvette C7.R – Yutaka Yamagishi
#78 – KCMG – Porsche 911 RSR – Christian Ried
#83 – AF Corse – Ferrari 458 Italia – Francois Perrodo
#86 – Gulf Racing UK – Porsche 911 RSR – Michael Wainwright
#88 – Abu Dhabi Proton Racing – Porsche 911 RSR – Khaled Al Qubaisi
#98 – Aston Martin Racing – Aston Martin Vantage V8 – Paul Dalla Lana

In der LMGTE Am-Klasse gibt es in diesem Jahr sechs Teams. Larbre Competition tritt erneut mit der Corvette C7.R an und holt den Japaner Yutaka Yamagishi ins Boot. KCMG wechselt von der LMP2-Klasse in die GTE Am-Klasse an und startet mit einem Porsche 911 RSR, der von Proton Competition betreut wird. Proton setzt außerdem unter dem Namen Abu Dhabi Proton Racing einen eigenen Wagen ein. AF Corse hat den Vorjahreswagen vom Typ 458 Italia gemeldet, Aston Martin ebenfalls einen Vorjahreswagen vom Typ Vantage V8 (mit Dunlop-Reifen). Gulf Racing UK wechselt von der ELMS in die WEC und startet mit einem Porsche 911 RSR.

1 Trackback / Pingback

  1. Le Mans 2016: Startereld wächst auf 60 Teilnehmer › WEC-Aktuell

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*