Le-Mans-Themenpark: ACO möchte ganzjährig Besucher anlocken

Toyota TS040 Hybrid #1, Le Mans Test 2015 © Toyota Motorsport GmbH

Nachdem es bereits vor einigen Tagen erste Gerüchte um die Übernahme des Le-Mans-Museums durch den französischen Automobilclub „Automobile Club de l’Ouest“ (ACO) gab, haben sich diese nun bewahrheitet. Wie die Kollegen von dailysportscar berichten, hat der ACO das Museum für 3,55 Millionen Euro vom örtlichen Kulturbüro übernommen, welches es seit der Eröffnung im Jahr 1961 leitete. Sechszig Prozent der über 100 Originalfahrzeuge, die im 2009 komplett renovierten Museum ausgestellt sind, gehörten bereits vor dem Kauf dem ACO.

Kurzfristig sollen lediglich kleinere Umbauten erfolgen, jedoch fallen die langfristigen Pläne weitaus umfangreicher aus. Im Angesicht des 100. Jubiläums der 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2023, sieht der Plan vor, die Einrichtung in einen ganzjährig besuchbaren Themenpark mit dem Namen „Le Mans Resort“ umzubauen und so auch im Frühjahr und im Winter Besucher in die Region zu locken. Derzeit verzeichnen die Betreiber des Museums 400.000 Besucher im Jahr, nach dem Umbau sollen es 200.000 Besucher mehr sein. Die Investitionen sollen sich bis 2018 auf 15 bis 20 Millionen belaufen und sind somit drei- bis vierfach so hoch wie die jährlichen Investitionen an der Rennstrecke.

Auf einer Pressekonferenz stellte ACO-Präsident Pierre Fillon einen Entwurf vor, wonach sich der Themenpark vom Museum am Eingang der Rennstrecke bis zur Kartbahn in Höhe der Porsche-Kurven erstreckt und sich mit den Themen Geschichte, Wissenschaft, Technik und Kultur der 24 Stunden von Le Mans befassen soll. Nach Informationen der französischen Zeitung „Le Maine Libre“ soll außerdem ein 4D-Kino gebaut werden.

Quelle

1 Kommentar

  1. Die reinste Geld Verschwendung, das kann mann besser in die Infra Struktur stecken. Die Camping und Park Plätze, Sanitäre anlagen brauchen Verbesserung. Auch das Gelände vom Museum bis Tetre Rouge und vom Village bis zur dunlop Brücke könnte besser begehbar gemacht werden. Vor allem für behinderte.

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