Technikchef Hitzinger verlässt LMP1-Projekt von Porsche

Alexander Hitzinger, ehemaliger Technischer Direktor beim LMP1-Projekt von Porsche © Porsche

Kurz bevor Porsche am 25. März beim WEC-Prolog in Le Castellet in die dritte Saison startet, gibt es einen unerwarteten Abgang im Management zu vermelden. Das Führungstrio, welches aus Fritz Enzinger (Leiter LMP1), Andreas Seidl (Teamchef) und Alexander Hitzunger (Technischer Direktor) bestand, muss den Abgang von Hitzinger verkraften. Der 44-jährige gebürtige Passauer war seit 2011 für das LMP-Projekt zuständig und sucht nun außerhalb des Motorsports nach neuen Herausforderungen. Ein Nachfolger steht derzeit noch nicht fest. Der Ingenieur blickt auf eine lange Erfahrung in verschiedenen hochklassigen Motorsport-Kategorien zurück – unter anderem auch als „Head of F1 Develpoment“ beim englischen Rennmotoren-Hersteller Cosworth und vor der Tätigket bei Porsche als Head of Advanced Technologies bei Red Bull.
„Im Namen von Porsche danke ich Alexander Hitzinger ausdrücklich für seinen großen Beitrag zu den überragenden Erfolgen des Porsche 919 Hybrid. Er war Ende 2011 einer der ersten im Projekt. Ich akzeptiere gleichermaßen seinen Wunsch nach einer neuen Herausforderung. Wir sind für die Saison 2016 sehr gut vorbereitet. In unserem Team aus insgesamt 260 Mitarbeitern ist auch die Ingenieursebene unterhalb der Direktion ausgesprochen kompetent besetzt. Der Porsche 919 Hybrid für die Saison 2016 ist startbereit“, erklärt Fritz Enzinger.

Auch die Konkurrenz aus Ingolstadt musste sich vor der neuen Saison teilweise neu aufstellen, da der ehemalige LMP-Leiter Chris Reinke Romolo Liebchen als Leiter des Kundensports ersetzte. Darüber hinaus halten sich Gerüchte über den Weggang von Renningenieurin Leena Gade.

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