Signatech Alpine greift mit zwei A460 in der FIA WEC an

Signatech Alpine, Fahrzeugvorstellung in Le Castellet; Photo © AdrenalMedia.com

Signatech Alpine hat am gestrigen Abend die beiden LMP2-Prototypen für die WEC-Saison 2016 enthüllt. Das französische Team investierte bereits in die Zukunft und bezog vor der Saison zwei Oreca 05, welche man umbenannte und die Bezeichnung „Alpine A460“ gab.  Zur Erinnerung: ab 2017 sind nur noch vier Chassisbauer in der WEC erlaubt, zu denen auch Oreca gehört. Zwar entwickelt man in der französischen Chassisschmiede bereits den Oreca 07 für 2017, doch auch der Oreca 05 ist mithilfe eines Upgrade-Kits für 2017 zugelassen. Der Name A460 ist die Fortsetzung einer Serie, die bereits mit dem A440 in den 1970ern begann und spiegelt auch das 60. Jubiläum von Alpine im Jahr 2015 wider.

Verglichen mit seinem Vorgänger A450b, ist der A460 geschlossen, was die Sicherheit des Fahrers erhöht und aerodynamische Vorteile bringt. Es ist der erste geschlossene Alpine seit dem A220 aus dem Jahr 1969. Beim Motor vertraut man wie bereits in den letzten Jahren auf den 4,5-Liter-V8 aus dem Hause Nissan. Auch alle Konkurrenten setzen in diesem Jahr auf das Nissan-Triebwerk, bevor im nächsten Jahr der Einheitsmotor von Gibson Technology Einzug in die LMP2-Klasse nimmt. Im Design bleibt man sich ebenfalls treu und setzt seit der Rückkehr in den Motorsport im Jahr 2013 auf eine blau-orangene Lackierung. Unterschiede gibt es lediglich auf der vorderen Haube zu sehen, auf der die Nationalflagge von China (#35) und Frankreich (#36) in Streifenform zu sehen ist und bei der weißen beziehungsweise schwarzen Heckfinne.

Am Steuer der Startnummer #35, die unter dem Namen Baxi DC Racing Alpine gemeldet ist, sitzen Nelson Panciatici, David Cheng und Ho-Pin Tung. In der Vergangenheit verbuchte die Mannschaft von DC Racing, welche von David Cheng gegründet wurde, zahlreiche Erfolge in der Asian Le Mans Series und tat sich nun mit Signatech Alpine zusammen, um den Einsatz in der FIA WEC zu ermöglichen. Die Partnerschaft betrifft die Bereiche Technik, Sport und Logistik. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer #36, das unter dem Namen Signatech Alpine gemeldet ist, sitzen die Alpine-Neulinge Nicolas Lapierre (Ex-Toyota-Werksfahrer), der US-Amerikaner Gustavo Menezes und der Monegasse Stéphane Richelmi.

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Signatech Alpine #36: Gustavo Menezes, Nicolas Lapierre und Stéphane Richelmi © Adrenal Media – AdrenalMedia.com

Neben taktischen Vorteilen auf der Rennstrecke, gibt der Einsatz von zwei Fahrzeugen mitsamt gut aufgestellter Teams die Möglichkeit die gesteckten Ziele sowie die Ambitionen des Teams umzusetzen. Hauptziel von Signatech Alpine ist es in der LMP2-Klasse bei jedem Rennen um den Sieg zu kämpfen. Im letzten Jahr konnte man beim 6-Stunden-Rennen in Shanghai gewinnen und wurde in der Meisterschaft Vierter.

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