Verzicht auf Berufung: Audi akzeptiert Disqualifikation

Audi R18, Silverstone 2016 © Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

Den ursprünglich geplanten Einspruch gegen den Wertungsausschluss beim WEC-Saisonauftakt in Silverstone, wird Audi nicht weiter aufrechterhalten und akzeptiert die Disqualifikation seitens der Verantwortlichen der FIA und des ACO. Eine überdurchschnittliche Abnutzung im Bereich des vorderen Unterbodens (Skidblock) sorgte dafür, dass die Mindesthöhe von 20 mm nach dem Rennen unterschritten wurde. Als Ursache wurde unerwartet starkes „Pumpen“, also eine Auf- und Abbewegung des LMP1-Prototypen, festgestellt.

„Wir akzeptieren den Wertungsausschluss und blicken im Sinne des Sports gemeinsam nach vorne“, äußert sich Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich zu der Entscheidung. „Es ist unsere Aufgabe, den erhöhten Verschleiß zu vermeiden – diese Verantwortung akzeptieren wir. Wir haben im Sinne des Sports entschieden und hoffen, dass die acht verbleibenden Weltmeisterschaftsläufe ähnlich spannend werden wie der Auftakt“, ergänzt Ullrich.

Durch den aberkannten Sieg fällt Audi (1 Punkt) in der Herstellerwertung hinter Toyota (33 Punkte) und den nachgerückten Silverstone-Sieger Porsche (25 Punkte) zurück. In der Fahrerwertung hat der Ausschluss sogar die Rückversetzung hinter Teile des LMP1- und LMP2-Feldes zur Folge. Die Ingolstädter blicken nach dem ersten Einsatz des neuen R18 optimistisch auf das nächste WEC-Rennen und Spa-Francorchamps – schließlich war es erst das erste Saisonrennen und es sind noch hunderte Punkte zu vergeben.

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