WEC: Porsche sichert sich Pole-Position in Spa-Francorchamps

6 Stunden von Spa-Francorchamps, Freies Training, Porsche 919 Hybrid #1 © Porsche

Die beiden WEC-Weltmeister Timo Bernhard und Brendon Hartley haben in Belgien die Pole-Position für den Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #1 gesichert. Mit einer Durschnittszeit von 1:55.793 Minuten liegen die beiden Fahrer vor dem auf dem zweiten Platz folgenden Schwesterauto von Dumas/Jani/Lieb (+ 0797 Sekunden), welches bereits in Silverstone und im Training zu den 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps rund 0,5 Sekunden weit weg war. Dahinter folgen, weit abgeschlagen, der Toyota TS050 – Hybrid von Sarrazin/Conway/Kobayashi (+ 1,905 Sekunden) sowie Di Grassi/Duval/Jarvis im Audi R18 mit der Startnummer #8 (+1,923 Sekunden). Audi und Toyota lagen im Qualifying sehr eng beieinander – der Abstand zwischen dem dritten und fünften Platz lag nur bei 0,052 Sekunden. Nur die Startnummer #7 von Lotterer/Tréluyer/Fässler platzierten sich etwas, wenn auch nicht weit, dahinter. Die Bestzeit in der LMP1-Klasse war im Vergleich zu 2015 um 1,026 Sekunden langsamer.

In der privaten LMP1-Klasse lagen die drei Wagen recht nah beieinander. Kraihamer und Imperatori sicherten sich mit einer Durchschnittszeit von 2:01.547 Minuten die schnellste Zeit und starten morgen vor dem Schwesterwagen (+ 0,579 Sekunden). Das ByKolles Racing Team sorgte für einen Abbruch des Qualifyings, als sich in der Eau Rouge ein Teil der hinteren Abdeckung löste und zur Seite geschafft werden musste. Der CLM P1/01 liegt 1,445 Sekunden hinter dem ersten Rebellion R-One. René Rast und Roman Rusinov zauberten in der LMP2-Klasse eine Fabelzeit von 2:07.363 Minuten aus dem Ärmel und lagen am Ende rund 0,5 Sekunden vor dem Alpine A460 von Menezes/Lapierre/Richelmi. Ebenfalls nicht zu verstecken muss sich Manor – Rao/Bradley/Merhi wurden Dritter (+0,214 Sekunden). Der zweite Wagen von G-Drive Racing, der nur als Gaststarter gemeldet ist, landete auf dem vierten Rang.  Silverstone-Klassensieger RGR Sport by Morand und das zuletzt starke Trio von ESM wurden nur Sechster und Achter.

Das bereits in den Trainingssitzungen stattfindende Duell zwischen Ferrari und Aston Martin fand zur Freude der zahlreichen Fans vor Ort auch wieder im Qualifying statt. Das vor der Saison neu zusammengestellte Duo Rigon/Bird erlaubte sich keinen Fehler und holte mit einer Zeit von 2:17.644 Minuten die Pole-Position. Auf dem zweiten Rang folgt der zweite Ferrari 488 GTE von Bruni/Calado (+ 0,317 Sekunden). Die starken Italiener sicherten sich zwar den ersten und zweiten Platz, doch Aston Martin zeigte auch hier eine positive Leistung und sicherte sich den dritten Rang (+0,026 Sekunden). Dahinter folgen die beiden Ford GT und der zweite Aston Martin Vantage V8, der von Young Driver AMR betreut wird. Auch in der LMGTE Am-Klasse konnten die Piloten von Aston Martin Racing ihr Können unter Beweis stellen und fuhren die schnellste Zeit. Pedro Lamy und Paul Dalla Landa lagen hier ganze 1,851 Sekunden vor dem Ferrari 458 von AF Corse und dem Porsche 911 RSR von Abu Dhabi – Proton Racing (+0,013 Sekunden). Dahinter folgt die Corvette von Larbre Competition und die beiden weiteren Porsche von Gulf Racing und KCMG.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.