GTE/GTLM-Version des Porsche 911 für 2017 vorgestellt

Nachfolger des Porsche 911 RSR für 2017, Rollout in Weissach © Porsche

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat heute den von Grund auf neu entwickelten Nachfolger des Porsche 911 RSR aus dem Jahr 2013 vorgestellt. Der neue GTE-Wagen hatte bereits auf der Teststrecke in Weissach sein Rollout und wird nun auf den Rennstrecken in aller Welt getestet.

Beim Rollout nutzten viele Porsche-Werksfahrer die Chance um sich ihr neues Fahrzeuge genauer anzuschauen und einige Testkilometer abzuspulen. „Es ist sicher ungewöhnlich, gleich beim Rollout mehrere Fahrer ans Steuer zu lassen“, sagt Marco Ujhasi, Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport. „Doch da alle unsere Werksfahrer an der Entwicklung des neuen Autos beteiligt sind, durfte jeder, der es zeitlich einrichten konnte, nach Weissach kommen und ein paar Runden drehen.“ Wie beim diesjährigen Debüt vom Ford GT, soll auch der neue GTE-Wagen aus dem Hause Porsche bei den 24 Stunden von Daytona im Januar 2017 debütieren. „Die Rennpremiere eines komplett neuen Fahrzeugs bei einem 24-Stunden-Rennen ist eine große Herausforderung. Aber wir liegen gut im Zeitplan“, erläutert Porsche-Sportchef Dr. Frank-Steffen Walliser. Nachdem Porsche 2015 in der LMGTE Pro-Klasse den Team-, Fahrer und Herstellertitel gewann, zog man sich 2016 aufgrund von Budgetkürzungen werksseitig aus der FIA WEC zurück und ist nur noch in der nordamerikanischen IMSA-Serie vertreten. Ein weiterer Grund für den Rückzug war die Konzentration auf das neue Fahrzeug. Der einzig verbliebene Porsche in der LMGTE Pro-Klasse, erhält zwar Unterstützung seitens Porsche, wird jedoch vom Privatteam Proton Competition eingesetzt. Nur bei den 24 Stunden von Le Mans wird es einen Werkseinsatz mit zwei Fahrzeugen geben.

Porsche plant für 2017 mit dem neu entwickelten Fahrzeug in die LMGTE Pro-Klasse der FIA WEC. In der LMGTE Am-Klasse wird man den Sportwagen frühestens 2018 sehen, da dort nur Vorjahreswagen gemeldet sein dürfen.

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