WEC-Kurzmeldungen vom 13.05.16

Brad Pitt eröffnet die 24 Stunden von Le Mans

ACO-Präsident Pierre Fillon gab heute bekannt, dass der US-Schauspieler Brad Pitt bei der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans die Startflagge schwenken und das Rennen damit offiziell eröffnen wird. Im letzten Jahr hatte Bill Ford die Flagge geschwenkt, im Jahr zuvor Fernando Alonso.

Onroak beginnt mit dem Aufbau des Ligier JS P217

Die französische Chassisschmiede Onroak Automotive gab gestern bekannt, dass mit dem Aufbau des Monocoques für den neuen LMP2-Prototypen Ligier JS P217 für 2017 begonnen wird. Als nächsten Schritt muss das Chassis zwei umfangreichen FIA-Crashtests unterzogen werden. Erste Testfahrten stehen Ende August an, da zu diesem Zeitpunkt die erste Charge des Gibson-Einheitsmotor erwartet wird. Des Weiteren gab Onroak einige Partner bekannt, mit dessen Komponenten man den Ligier JS P217 ausstatten wird. Neben dem Einheitsmotor von Gibson und der Einheitselektronik von Cosworth, wird das Getriebe von Hewland gefertigt. Die Aufhängung und das Dämpfungssystem werden vom französischen Unternehmen PKM Consulting stammen, strukturelle Carbonteile und das Bodywork vom italienischen Unternehmen HP Composites. Alle Unternehmen sind langjährige Partner der Franzosen.

Auch die Konkurrenz von Oreca begann zuletzt mit der Produktion ihres neuen LMP2-Prototypen Oreca 07. Ein ausführliches Interview mit dem Technischen Direktor David Floury, gibt es hier. Von den anderen beiden LMP2-Chassisbauern (Dallara und Riley-Multimatic) die für 2017 zugelassen sind, gibt es fast keine Informationen zum Status, Aussehen und technischen Eigenschaften der LMP2-Prototypen.

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In welcher Motorsportserie liegt die Zukunft von Rebellion Racing?

Was ändert sich für private LMP1-Teams ab 2017? Darüber gibt es noch nicht viele Informationen – außer, dass die Fahrzeuge schneller werden sollen und durch das neue LMP2-Reglement mit nur noch vier Chassisherstellern Anreize geschaffen werden sollen, dass mehr LMP2-Teams in die private LMP1-Klasse wechseln sollen. Rebellion hingegen könnte im nächsten Jahr in der LMP2/DPi-Klasse der IMSA-Serie fahren, sollten zukünftige Verhandlungen zum Reglement nicht die gewünschten Veränderungen bringen.

Teammangager Bart Hayden sieht in beiden Serien Vorteile. Für die FIA WEC spricht, dass es eine Weltmeisterschaft ist und der Marketingeffekt dadurch höher ist. Wenn man nicht nur auf Marketing setzt und nur aus reiner Begeisterung für die Rennen antritt, bietet die IMSA-Serie hingegen den besseren Motorsport. Seiner Meinung nach könnte man ein Fahrzeug in der WEC einsetzen und den anderen Wagen in der IMSA-Serie. Auch die Konzentration auf die WEC und die Teilnahme an ausgewählten US-Rennen wäre möglich. Derzeit ist aber noch nicht bekannt, wie der Rebellion R-One – mit notwendigen Upgrades – in den USA eingestuft werden würde. Für den nächsten Monat werden seitens des ACO mehr Details zum neuen LMP1-Reglement für private Teams erwartet. Des Weiteren werden sich der ACO und Vertreter der IMSA treffen um die Verhandlungen fortzuführen.

Fazit von Hayden: „Abwarten und Tee trinken.“

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