Le-Mans-Test: Die erste Sitzung in der Zusammenfassung

Porsche 919 Hybrid #1, 6 Stunden von Silverstone 2016 © Porsche

Am heutigen Sonntag findet der offizielle Test vor den 24 Stunden von Le Mans statt und die Teams bekommen in zwei je vierstündigen Sitzungen die Möglichkeit ihre Fahrzeuge auf die einzigartige Strecke in Frankreich vorzubereiten. Der Himmel war am Morgen bewölkt und es gab zwischenzeitlich einen leichten Regenschauer, der die Zeitenjagd jedoch nicht groß behinderte. Die zweite Session startet um 14 Uhr und kann via Liveticker auf der Internetseite der FIA WEC oder per App verfolgt werden. Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Morgensitzung.

Die sechs Prototypen der Werskteams Audi, Porsche und Toyota lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch und liegen eng beieinander. Die Bestzeit geht auf das Konto des Weltmeister-Trios Bernhard/Webber/Hartley und liegt bei 3:22.334 Minuten. Nur 0,221 Sekunden dahinter folgt das Schwesterauto, welches aufgrund von Performance-Problemen in den ersten beiden WEC-Läufen ein neues Chassis erhielt. Mit weiteren 0,2 Sekunden Abstand folgt der erste Audi R18 von Fässler/Lotterer/Tréluyer, dahinter das Schwesterfahrzeug (+ 0,055 Sek.). Auf dem fünften und sechsten Platz liegen die beiden Toyota TS050 – Hybrid – sie haben einen Abstand von 0,863 beziehungsweise 1,387 Sekunden auf die Bestzeit. In der privaten LMP1-Wertung lieferte Rebellion Racing eine bärenstarke Leistung ab, die das ByKolles Racing Team nicht ansatzweise mitgehen konnte. Die schnellste Zeit geht auf das Konto der Nummer #12 von Tuscher, Imperatori und Kraihamer und liegt bei 3:27. 062 Minuten, der zweite Rebellion R-One liegt knappo dahinter. ByKolles liegt ganze 6,5 Sekunden hinter dem Schweizer Team.

Der LMP2-Prototyp vom Tyo Oreca 05 dominiert in der LMP2-Klasse auf ganzer Linie. Gleich sechs Wagen liegen vor dem ersten Ligier JS P2 von Paniz Barthez Competition und einem der zwei BR01. Die Bestzeit der ersten Session liegt bei 3:37.397 Sekunden und wurde von Nicolas Lapierre im Oreca 05 von Signatech Alpine (#36) gefahren. Die Rundenzeiten sind jetzt schon rund vier Sekunden schneller als beim letztjährigen Vortest. Beim ersten offenen Prototypen handelt es sich um den Gibson 015S von G-Drive Racing, der auf dem achten Platz liegt. Das Team hat mit 53 Runden die größte Distanz absolviert – dahinter folgen Strakka Racing (52) und mit je 49 Runden Signatech Alpine und Algarve Pro Racing.

In der LMGTE Pro-Klasse liegen, wie in der LMP1-Klasse, zwei Porsche in Führung. Die Bestzeit liegt bei 3:55.691 Minuten und geht auf das Konto der Nummer #92 von Porsche Motorsport. Mit rund 0,5 beziehungsweise 0,6 Sekunden Abstand folgen das Schwesterfahrzeug und die erste Werks-Corvette mit der Startnummer #64. Der erste Ferrari folgt auf dem vierten Platz, stammt von Risi Competizione und kommt, wie die ersten drei Wagen, ebenfalls aus der nordamerikanischen IMSA-Serie. Der erste Ford GT liegt nur auf dem siebten Platz und hat fast eine Sekunde Rückstand auf die Spitze. Der bestplatzierte Aston Martin ist der Wagen von YoungDriver AMG (#95) auf dem neunten Platz, das Schwesterfahrzeug (#97) konnte nur 14 Runden absolvieren, da der Motor getauscht werden musste.

Die Bestzeit in der LMGTE Am-Klasse liegt bei 3:58.869 Minuten und stammt von AF Corse. Dahinter folgt der Ferrari von Scuderia Corsa (+ 0,112 Sek.) und der Aston Martin von Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda (+ 0,468 Sek.). Francois Perrodo sorgte für eine rund 10-minütige Rotphase, als er am Ende der Porsche-Kurven abflog und im Kies steckenblieb.

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