24 Stunden von Le Mans: Sieben Fahrzeuge strafversetzt

6-Stunden-von-Silverstone-2016,-SMP-Racing-#27 / Photo © AdrenalMedia.com

Die nach dem gestrigen dritten Qualifying ermittelte Startaufstellung der 60 Fahrzeuge, wurde heute noch einmal kräftig durchgemischt. Ganze sieben Fahrzeuge verloren ihre Position und starten vom Ende des Feldes aus in die 84. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans. In der LMP1-Klasse betrifft die Entscheidung der Rennleitung das ByKolles Racing Team. Grund für die Strafversetzung ist die sogenannte 110%-Regel, wonach die schnellste Runde eines Fahrers nicht mehr als 110% der Pole-Zeit betragen darf. Durch den Fahrzeugbrand im ersten Qualifying und die heftigen Regenfälle im zweiten und dritten Qualifying war es dem Schweizer Simon Trummer nicht möglich eine schnelle Zeit zu fahren. Die weiteren Strafversetzungen betreffen die LMP2-Teams SO24! By Lombard Racing (#22), SMP Racing (#27), Pegasus Racing (#28), Extreme Speed Motorsports (#30) und Krohn Racing (#40) sowie das LMGTE Pro-Team Corvette Racing – GM (#63). Teilweise konnten Fahrer der Teams nicht die fünf Pflichtrunden absolvieren, teilweise war ebenfalls die 110%-Regel Schuld.

Im Vergleich zu 2015 werden die Teams aber nicht ans Ende der Klasse versetzt, sondern an das Ende des kompletten Starterfeldes. Das führt zu einer nicht zu unterschätzenden Gefahr, da vor allem die LMP1- und LMP2-Prototypen wesentlich schneller als die LMGTE Pro- und Am-Fahrzeuge sind und mit einem Tempoüberschuss auf die fast 30 langsameren Fahrzeuge auflaufen.

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