Porsche auf Pole: Regen verhindert Angriffe der Konkurrenz

Porsche 919 Hybrid #2, 24 Stunden von Le Mans 2016, Qualifying © Porsche

Die beiden Porsche 919 Hybrid vom Porsche Team werden morgen aus der ersten Reihe in die 84. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans starten. Die provisorische Pole-Zeit von Neel Jani im Wagen mit der Startnummer #2 konnte von keinem anderen Fahrzeug unterboten werden, da starke Regenfälle eine Zeitenjagd unmöglich machten. Die jetzt nun auch offizielle Pole-Zeit von 3:19.733 Minuten, wurde im ersten Qualifying am Mittwoch gefahren. Von der zweiten Position aus startet das Schwesterfahrzeug, das einen Abstand von 0,470 Sekunden zur Bestzeit aufweist. In der zweiten Startreihe stehen die beiden Toyota TS050 – Hybrid, die einen Abstand von 1,004 bzw. 2,170 Sekunden auf Jani haben. Die zwei Audi R18 vom Audi Sport Team Joest haben gut drei Sekunden Abstand und starten von der fünften und sechsten Position. Das Team geht nund vom 54. Platz aus ins Rennen.

Den wirklichen Speed der Werksteams bei trockenen Bedingungen konnte man durch die heftigen Regenfälle kaum ermitteln und die großen Abstände zwischen den Herstellern sind einzig allein auf den Regen zurückzuführen. Auch die Pole-Zeit wäre bei normalen Bedingungen noch deutlich gesunken. Bis auf die Zeit des privaten LMP1-Teams ByKolles Racing, stammen die Zeiten der Werksteams und dem zweiten LMP1-Privatteam Rebellion Racing aus der ersten Qualifikationssitzung. Der Rebellion R-One von Tuscher/Imperatori/Kraihamer fuhr vor dem Schwesterfahrzeug die Bestzeit bei den Privatiers, das dahinter liegende Fahrzeug von ByKolles wurde strafversetzt, da Trummer die 110% Regel einhalten konnte. Durch einen Fahrzeugbrand im ersten Qualifying war es für ihn unmöglich bei den Regenfällen in Q2 und Q3 die erforderliche Zeit zu fahren.

Youtube-Kanal: FIAWEC

Auch in der LMP2-Klasse wurde die Pole-Zeit, die es streng genommen gar nicht offiziell gibt, bereits am Mittwoch gefahren. René Rast fuhr für das Team G-Drive Racing die Bestzeit von 3:36.605 Minuten und verwies Baxi DC Racing Alpine (+ 0,570 Sek.) und Signatech Alpine (+ 0,620 Sek.) auf den zweiten und dritten Rang.

Ford feiert bei seiner Rückkehr nach Le Mans den ersten kleinen Erfolg und startet vom ersten, zweiten, vierten und fünften Platz aus ins Rennen. Das Trio Bourdais/Müller/Hand sicherte sich mit einer Zeit von 3:51.185 die Bestzeit. Die Fabelzeit liegt rund vier Sekunden unter der Qualifikationszeit von 2015! Einzig allein der Ferrari 488 GTE (#51) von AF Corse mogelte sich zwischen die vier Ford GT. In der LMGTE Am-Klasse lag überraschenderweise der Ferrari 458 Italia in Front. Aber auch hier ist zu erwähnen, dass die Zeit (3:56.827 Minuten) vom Mittwoch stammt. Auf dem zweiten Platz liegt Aston Martin Racing (#98, + 0,371 Sek.), auf dem dritten Platz Abu Dhabi Proton Racing (+ 0, 686 Sek.).

24 Stunden von Le Mans 2016, Porsche, Pole-Position
24 Stunden von Le Mans 2016: Pole-Position für Porsche © Porsche

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