Nürburgring: Endgültige Starterliste veröffentlicht

Ford Chip Ganassi Team UK, Ford GT #66, Prolog 2016 © Adrenal Media - AdrenalMedia.com

Nach dem spektakulären Ausgang der 24 Stunden von Le Mans, blickt die FIA WEC auf das nächste Rennen, welches am 24. Juli am Nürburgring stattfindet. Auf der provisorischen Starterliste für die zweite Ausgabe der „6 Stunden am Nürburging“, gab es seit der Veröffentlichung am 22. Juni zahlreiche Änderungen – sowohl Abgänge, WEC-Wiederkehrer und auch einen Neuling. In der nachfolgenden Übersicht wurde alle Veränderungen gegenüber den ersten drei Saisonrennen aufgelistet und kurz kommentiert.

LMP1

Rebellion Racing

Mathias Beche kehrt zu Nick Heidfeld und Nicolas Prost in das Cockpit des Rebellion R-One #12 zurück, nachdem er im Vorfeld für Thiriet by TDS Racing in der ELMS und in Le Mans fuhr. In den ersten drei Saisonläufen wurde er durch Nelson Piquet Jr. ersetzt.

LMP2

G-Drive Racing

Wie zuletzt berichtet, wird Alex Brundle in die WEC zurückkehren und Nathanael Berthon ersetzen, dessen Vertrag kurz vor Le Mans aufgehoben wurde. Brundle gilt als erfahrener Pilot und fuhr zwischen 2012 und 2015 bereits 15 Rennnen in der WEC.

Strakka Racing

Mit dem 26-jährigen Schotten Lewis Williamson, bringt das englische Team Strakka Racing den einzigen Neuling mit in die Eifel. Beim WEC-Debüt wird er Stammfahrer Danny Watts ersetzen und sich das Lenkrad vom Gibson 015S mit Nick Leventis und Jonny Kane teilen. Williamson fährt in diesem Jahr für Strakka Racing in der Renault R.S.01 Meisterschaft und liegt dort derzeit auf der zweiten Position im Gesamtklassement.

Manor

Ein bis jetzt noch unkommentierten und überraschenden Wechsel gab es beim WEC-Neuling Manor. Will Stevens, der in Le Mans bei G-Drive Racing einsprang, kehrt am Nürburging nicht in den Oreca 05 (#44) von Manor zurück. Als Ersatzfahrer wurde Antonio Pizzonia nominiert, der bereits 2013 schon einmal in der FIA WEC aktiv war und damals für das LMP2-Team ADR-Delta fuhr. Zusammen mit Tor Graves und James Walker, konnte er ein Rennen davon gewinnen.

LMGTE Pro

Aston Martin Racing

Aston Martin Racing mischt die Fahrerpaarungen kräftig durch und reduziert für den Rest der Saison die beiden Trios um jeweils einen Fahrer. Die Leidtragenden sind Jonny Adam und Fernando Rees, die bis zum Jahresende im Kundenprogramm von AMR aktiv sein sollen. In der #95 fahrern von nun an nur noch Nicki Thiim und Marco Sörensen, Darren Turner wechselt von der #95 in die #97 und wird sich das Auto mit Richie Stanaway teilen.

Ford Chip Ganassi Team UK

Vor dem Start der Saison wurde seitens Ford verkündet, dass Billy Johnson (#66) und Harry Tincknell (#67) die ersten drei Rennen bestreiten werden und zum Nürburgring die Fahrerbesetzungen wieder um genau die beiden Fahrer reduziert werden. Im Fall von Johnson trifft es zu, doch bei Tincknell entschied man sich ihn im Wagen zu belassen, da er trotz seines jungen Alters viel Erfahrung aufweist und Ford zum Titel verhelfen soll (u.a. LMP2-Klassensieg in Le Mans 2014).

LMGTE Am

Larbre Competition

Bei den Franzosen kehrt überraschenderweise Paolo Ruberti in Cockpit zurück, nachdem der Italiener Anfang Juni einen schweren Unfall am Hockenheimring hatte, bei dem er sich einen komplizierten Bruch eines Lendenwirbels zuzog. In Le Mans wurde er durch Jean-Philippe Belloc ersetzt.

 

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