Nürburgring: LMP1-Werksteams mit High-Downforce-Paketen

TOYOTA GAZOO Racing, Toyota TS050 - Hybrid #6. 24 Stunden von Le Mans 2016 © Toyota Motorsport GmbH

Der diesjährige Le-Mans-Sieger Porsche, als auch die Verfolger Audi und Toyota, werden beim WEC-Rennen am Nürburgring in Bereich Aerodynamik-Paket eine High-Downforce-Konfiguration fahren. Porsche und Toyota werden das dritte von in dieser Saison drei möglichen homologierten Paketen fahren, Audi könnte möglicherweise mit der Konfiguration aus Silverstone fahren und sich ein Paket für die restlichen fünf 6-Stunden-Rennen aufheben.

Porsche hat sich erst bei einem kürzlich stattgefundenen 4-tägigen Test in Barcelona dazu entschlossen, das neue Paket zu verwenden. „Bereits in der sehr intensiven Zeit vor und während des Einsatzes in Le Mans hat das Team in Weissach unermüdlich weiterentwickelt und unser drittes Aerodynamikpaket der Saison für viel Abtrieb fertiggestellt. Die Daten und das Feedback von Romain Dumas, Marc Lieb, Brendon Hartley und Mark Webber beim Barcelona-Test waren vielversprechend. Während die meisten Modifikationen unter der Karosserie verborgen sind, fällt die nun veränderte Front ins Auge. Wir wissen um die Stärke der Konkurrenz und werden alle Register ziehen, um voll anzugreifen“, erklärt Porsche-Teamchef Andreas Seidl.

Auch die in Köln beheimaten Japaner von Toyota investierten für ihr „Heimrennen“ viel Zeit und Arbeit in das neue Paket, um den ersten Saisonsieg einzufahren. Auf dem verwinkelten und von kurzen Abschnitten geprägten Eifelkurs, wird ein Aerodynamik-Paket mit extrem hohem Abtrieb debütieren, dessen weiterentwickelten Vorder- und Hinterbauten im Windkanal in Köln-Marsdorf entwickelt wurden. Schon jetzt gab man bekannt, dass der Fokus in den Trainingssitzungen auf der Feinabstimmung des Pakets liegt. Werskfahrer Kamui Kobayashi, der mehrere Jahre nicht auf der GP-Strecke fuhr, geht optimistisch ins Rennen: „Wir treten mit einem veränderten Auto an, denn wir fahren ab sofort mit mehr Abtrieb. Folglich müssen wir daran arbeiten das Auto auch damit schneller zu machen. Mit unserer Le Mans-Konfiguration gelang dem Team das hervorragend, also bin ich zuversichtlich, dass wir das abermals hinbekommen werden.”

Eine Neuerung im Vergleich zum letzten Jahr ist die geänderte Streckenführung. Erstmals fährt die WEC die Formel-1-Konfiguration der GP-Strecke mit der Veedol-Schikane kurz vor der Boxengasseneinfahrt. Zuletzt fuhr man die schnelle Variante der Schikane.

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