WEC-Kurzmeldungen vom 27.07.16

Greves Motorsport mit Gaststart in Mexiko

Das englische Team Greaves Motorsport wird bei den „6 Stunden von Mexiko“ am 01.-03. September einen Gaststart in der LMP2-Klasse absolvieren. Als Fahrzeug dient der Gibson 015S mit Nissan-Motor, den die Fahrer Roberto Gonzalez, Luis Diaz (ehemaliger ALMS-Champion) und Bruno Junquiera (IMSA) pilotieren. Roberto ist der ältere Bruder von Ricardo Gonzalez, der Teambesitzer und Fahrer bei RGR Sport by Morand sowie Organisator des Rennens ist. Sein bisher einziges WEC-Rennen bestritt er, ebenfalls für Greaves Motorsport, beim 6-Stunden-Rennen von Sao Paulo 2012.

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Mexiko, CoTA, Fuji: Ricky Taylor fährt für Larbre Competition

IMSA-Pilot Ricky Taylor wird die kommenden drei WEC-Rennen in Mexiko, Austin und Fuji für Larbre Competition in der LMGTE Am-Klasse absolvieren. Teamkollegen werden die beiden Stammfahrer Pierre Ragues und Yutaka Yamagishi sein. Der US-Amerikaner fuhr bereits 2013 (Chevrolet Corvette C6-ZR1, LMGTE Am) und 2014 (Morgan, LMP2) bei den 24 Stunden von Le Mans für das französische Team. Nach eigenen Aussagen blickt er auf einige gute Erinnerungen zurück, findet das das diesjährige Aufgebot sehr wettbewerbsfähig und freut sich auf die erneute Zusammenarbeit mit Ragues.

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Rebellion Racing: Keine Zukunft in der FIA WEC?

Nach Informationen der französischen Kollegen von Endurance-Info ist die Zukunft der Schweizer in der privaten LMP1-Klasse der FIA WEC unklar und es könnte einen unmittelbar bevorstehen Rückzug geben – womöglich noch vor Ende der Saison im November. Als Grund werden die noch unklaren zukünftigen Regularien für Privatiers ab 2017 angegeben. Der aktuell verwendete Rebellion R-One müsste erneut in vielen Bereich umgebaut werden. Dazu soll 2018 ein ERS-System eingeführt werden, welches frisches Kapital erfordert und einen neuen großen Kostenpunkt darstellt.

Für das kommende Jahr gibt es laut Teammanager Bart Hayden mehrere Optionen, die vom Rückzug aus der WEC bis in den Einstieg in die ELMS oder ein verkürztes IMSA-Programm reichen. Das mögliche Programm in der WeatherTech Championship ist für ein europäisches Team jedoch aufgrund des Standortes problematisch, für ein vollständiges Programm und den damit verbundenen Planungen ist es bereits zu spät. Falls Rebellion in die LMP2-Klasse in der ELMS oder der IMSA-Serie wechseln, wäre eine Weiterführung mit Oreca, Chassisbauer des Rebellion R-One, ein logischer Schritt. Die Franzosen bringen mit dem Oreca 07 einen neuen LMP2-Prototypen für 2017 heraus und laut Hayden würde man die Schweizer seitens Oreca gerne als Kunden gewinnen. Falls das Team aussteigen sollte, wäre das ByKolles Racing Team aktuell das einzige verbleibende Team in der privaten LMP1-Klasse der FIA WEC.

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