BMW: Kein LMP1-Programm ab 2018, Fokus vorerst auf GT-Sport

BMW M6 GTLM #25, IMSA WeatherTech SportsCar Championship, Northeast Grand Prix, Lime Rock Park 2016 © BMW AG

Der bayerische Automobilhersteller BMW hat ein LMP1-Engagement nach dem neuen Reglement ab 2018 ausgeschlossen. In den vergangenen Monaten und vor allem in den letzten Wochen, gab es ernsthafte Gerüchte wonach BMW einen Einstieg in die FIA WEC plant.

Laut BMW-Motorsportchef Jens Marquardt liegt der kurzfristige Fokus vorerst im GT-Bereich. „Die WEC als Platfform ist natürlich interessant. Auf Einladung eines alten Kollegen war ich am Nürburgring und wenn man sich die LMP1 und die Fachkompetenz der Wettbewerber anschaut, ist es derzeit sehr schwierig. Am Ende des Tages ist die Hybridtechnologie sehr wichtig, aber für uns ist es wie ein Sprungbrett. Technologisch gesehen, ist es ein Teil dessen, was wir in unsere Straßenwagen verbauen.“ Die übernächste umfangreiche Reglementanpassung in der LMP1-Klasse, die für 2021 erwartet wird, soll neue Technologien wie die Brennstoffzelle stärker in den Fokus ziehen und könnte laut Marquardt besser zu BMW und dessen Ausrichtung passen.

Vor einiger Zeit bestätigte Marquardt bereits gegenüber sportscar365 Pläne, wonach BMW ein GTE-Projekt ab 2018 in Erwägung zieht. Welches Fahrzeug die Plattform dafür bieten soll, ist jedoch nicht bekannt – der aktuelle BMW M6 GTLM, der derzeit in der IMSA-Serie fährt, ist in der WEC nicht startberechtigt.  Ein mögliches Garage-56-Projekt als Vorstufe für ein LMP1-Projekt soll Gerüchten zufolge ebenfalls in Erwägung gezogen werden. BMW trat zuletzt 2010 und 2011 mit dem M3 GT2 in Le Mans an.

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