WEC: Rebellion Racing ab Mexiko nur noch mit einem Auto

Rebellion Racing, R-One #13, 6 Stunden vom Nürburgring 2016 © Gabi Tomescu - AdrenalMedia.com

Das Schweizer LMP1-Privatteam Rebellion Racing zieht einen Wagen aus der Langstreckenweltmeisterschaft zurück und setzt ab dem 6-Stunden-Rennen in Mexiko nur noch einen Rebellion R-One ein. Beim Wagen, der zurückgezogen wird, handelt es überraschenderweise nicht um die in der Meisterschaft schlechter platzierte Startnummer #13 (75 Punkte), sondern um den besser platzierten Prototyp mit der Startnummer #12 (104 Punkte). Mit dem Schritt wolle man den Titelkampf mit dem ByKolles Racing Team spannender gestalten, das zur Zeit 30 Punkte auf dem Konto hat. Mathéo Tuscher, Alexandre Imperatori und Dominik Kraihamer bleiben der WEC somit erhalten – Nick Heidfeld, Nicolas Prost und Mathias Beche bleiben auf der Strecke.

Grund für den Rückzug ist der eigene Anspruch 2017 näher an die Werksteams Audi, Porsche und Toyota heranzukommen. Um das zu schaffen, müsse laut Teammanager Bart Hayden mehr Zeit und Ressourcen in das nächstjährige Update des von Oreca entwickelten Rebellion R-One gesteckt werden und durch den teilweisen Rückzug aus der FIA WEC ist das nun möglich. Im kommenden Jahr gibt es für private LMP1-Teams neue Regeln, die die nur mit klassischen Verbrennungsmotoren ausgestatteten Privatiers schneller werden lassen und den Abstand zu den mit Hybridsystemen ausgerüsteten Werksteams verringern sollen. Wie genau das passieren soll, kann man hier nachlesen.

Gerüchte wonach Rebellion Racing noch in diesem Jahr komplett aus der FIA WEC aussteigen könnte und in die LMP2-Klasse der ELMS oder der nordamerikanischen IMSA-Serie wechselt, sind somit vorerst vom Tisch.

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