Mexiko: André Lotterer mit Bestzeit im ersten Training

6 Stunden von Mexiko 2016, Audi R18 #7 © Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

Im ersten Training zu den „6 Stunden von Mexiko“ geht die Bestzeit von 1:26.705 Minuten an das Audi-Team mit der Startnummer #7. Audi-Werksfahrer André Lotterer fuhr die Zeit in seiner siebten von zehn Runden, bevor Teamkollege Tréluyer weitere 37 Runden fuhr. Marcel Fässler, der am Nürburgring verletzungsbedingt pausieren musste, saß im ersten Training noch nicht im Audi R18. Knapp dahinter auf dem zweiten Rang, folgt der zweite LMP1-Prototyp der Ingolstädter (+ 0,194 Sek.). Für Porsche blieben nur der dritte und vierte Rang (#1, + 0,243 Sek.; #2 + 0,500 Sek.). Toyota konnte nach dem Unfall beim Test nur einen Toyota TS050 – Hybrid ins Rennen schicken – Buemi/Nakajima platzierten sich mit einem Rückstand von 1,196 Sekunden auf die Bestzeit auf dem fünften Platz. Der Abstand von über einer Sekunde spiegelt jedoch nur die Zeit auf einzelnen schnellen Runden wider. Bei Longruns lagen alle drei Werksteams nah beieinander. Im Duell der privaten LMP1-Teams konnte sich, wie bereits vor einigen Stunden beim Test, Rebellion Racing gegenüber dem ByKolles Racing Team durchsetzen. Dominik Kraihamer umrundete den auf rund 2300 Meter liegenden Kurs in 1:32.442 Minuten. Oliver Webb fehlten auf die Zeit von Kraihamer 0,711 Sekunden.

Das LMP2-Team Manor, das mit nur einem Oreca 05 nach Mittelamerika gereist ist, führt in der LMP2-Wertung. Das Trio mit dem mexikanischen Piloten Alfonso Diaz Guerra, Richard Bradley und Matthew Rao kann eine Zeit von 1:36.755 Minuten für sich verbuchen. Auf dem zweiten und dritten Rang folgen Extreme Speed Motorsports (#31, + 0,125 Sek.) und G-Drive Racing rund um den schnellen Deutschen René Rast (+ 0,387 Sek.).

In der LMGTE Pro-Klasse setzten sich die beiden Dänen Nicki Thiim und Marco Sörensen mit einer Zeit von 1:40.685 Minuten an die Spitze des Feldes. Dahinter folgen Bruni/Calado im Ferrari 488 GTE von AF Corse (+ 0,770 Sek.) und der zweite Aston Martin von Stanaway/Turner (+ 1,271 Sek.). Ford platzierte sich auf dem vierten und siebten Platz, Porsche auf dem fünften Rang. Besser lief es für den Porsche 911 RSR hingegen in der LMGTE Am-Kategorie. Auf dem ersten beiden Plätze stehen die Porsche von Gulf Racing (1:42.027 Minuten) und Abu Dhabi-Proton Racing (+ 0,167 Sek.). Direkt dahinter liegt der auf Michelin-Reifen fahrende Aston Martin von Dalla Lana/Lamy/Lauda. Vor dem Rennen gab man die Rückkehr zu Michelin bekannt, nachdem man vor der Saison auf Dunlop wechselte. In der Pro-Kategorie setzt man weiterhin auch Dunlop-Pneus.

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