Porsche mit schnellster Rundenzeit im Abschlusstraining

6 Stunden von Mexiko 2016, Porsche 919 Hybrid, #1 © Porsche

Nach dem letzten Training vor dem Qualifying am Nachmittag (Ortszeit) konnte sich Porsche erneut auf der ersten Position positionieren. War es im zweiten Training noch der Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #2, liegt nun das Weltmeister-Trio Bernhard/Webber/Hartley in Führung. Brendon Hartley knüpfte Jani’s Bestzeit von gestern noch einmal 0,423 Sekunden ab und umrundete den kürzesten Kurs im WEC-Kalender in 1:25.387 Minuten. Dahinter folgen die beiden Audi R18 vom Audi Sport Team Joest (#7, + 0,118 Sek.; #8, +0,286 Sek.). Toyota schaffte es rechtzeitig den verunfallten TS050 – Hybrid (#6) aufzubauen und konnte wieder mit zwei Wagen angreifen. Auf die vier LMP1-Prototypen aus dem VW-Konzern fehlten jedoch gut 1 bis 1,4 Sekunden. Alle Werksteams konzentrierten sich größtenteils auf Longruns und Reifentests, statt auf schnelle Runden. In der privaten LMP1-Wertung hatte ByKolles zwar erneut das Nachsehen gegenüber Rebellion Racing, allerdings konnte man den Abstand von rund 0,7 Sekunden beim Test und den ersten beiden Trainingssessions auf 0,560 Sekunden verringern.

In der LMP2-Klasse tauchte erstmals Signatech Alpine unter den Top-3 auf, jedoch beträgt der Abstand zur Klassenspitze 0,446 Sekunden. Die Trainingsbestzeit ging an G-Drive Racing und wurde von Alex Brundle gefahren (1:36.955 Minuten). Komplettiert wird das Spitzentrio von Strakka Racing (+ 0,509 Sek.). Die starke Vorstellung von Aston Martin Racing setzen die Engländer auch im letzten Training fort und beanspruchen zum dritten Mal die Spitzenposition für sich. Richie Stanaway fuhr mit 1:39.496 Minuten die Bestzeit, gefolgt von Markenkollege Marco Sörensen (+ 0,076 Sek.). Auf dem dritten Rang platzierte sich erstmals Ford (#66, + 0,996 Sek.). Wie bereits in den ersten beiden Trainingssessions, machten in der LMGTE Am Klasse erneut dieselben drei Teams die Top-3 untereinander aus. Die schnellste Zeit geht an Abu Dhabi-Proton Racing (1:41.823 Minuten), gefolgt von Aston Martin Racing (+ 0,409 Sek.) und Gulf Racing (+ 0,514 Sek.).

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