WEC-Kurzmeldungen vom 08.09.16

Ligier JS P217: Offizielle Vorstellung am 23. September in Spa-Francorchamps

Onroak Automotive wird als erster Hersteller am ELMS-Wochenende in Spa-Francorchamps seinen LMP2-Prototypen für 2017 vorstellen. Die ersten Testkilometer hat der auf den Namen Ligier JS P217 getaufte Prototyp heute in Val de Vienne abgespult. Derzeit sollen acht Bestellungen vorliegen – mögliche Käufer sind Extreme Speed Motorsport, Panis Barthez Competition, RGR Sport by Morand und IDEC SPORT RACING.

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Probleme mit Brembo-Bremsen werden untersucht

Auch in Mexiko gab es wieder mehrere Probleme mit Brembo-Bremsscheiben, die nun seitens Brembo und Oreca verstärkt untersucht werden. Die Vorfälle betreffen nämlich vor allem den Oreca 05 und den Rebellion R-One, der ebenfalls von Oreca stammt. Bei G-Drive Racing brach kurz vor Ende eine Bremsscheibe, Manor beorderte seinen LMP2-Prototypen in die Box, da sich Symptome früherer Ausfälle andeuteten. In der laufenden WEC-Saison sind mindestens acht Vorfälle bekannt, die mit den Carbonbremsscheiben des italienischen Herstellers in Verbindung gebracht werden. Die betroffenen Teams sind G-Drive Racing, Rebellion Racing, Signatech Alpine und gleich vier Mal Manor.

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Rebellion Racing: IMSA-Programm unwahrscheinlich; ab 2017 mit Nissan-LMP1-Motor in der WEC?

Das private LMP1-Team Rebellion Racing könnte ab 2017 dem aktuellen Motorlieferanten AER den Rücken kehren und stattdessen den Motor vom LMP1-Prototyp Nissan GT-R LM Nismo verwenden. Laut Teammanager Bart Hayden hätte man die Option, da man größtenteils nur Einjahresverträge mit den Lieferanten abschließt. Die endgültige Entscheidung soll noch in diesem Monat fallen. Des Weiteren könnte es im nächsten auch Motoren von Judd sowie Gibson für private LMP1-Teams geben.

Da der Rebellion R-One derzeit für 2017 überarbeitet wird, wird ein nächstjähriges LMP2-Engagement in der IMSA WeatherTech Sportscar Championship immer unwahrscheinlicher. Nach Aussagen von Hayden beobachtet man weiterhin die Serie, aber man möchte keine Entscheidungen treffen, die man im Nachhinein bereut. Als Beispiel nennt er den Kauf eines Chassis. Es gäbe mit den neuen LMP2 und Daytona Prototype international (DPi) zu viele neue Komponenten in der Meisterschaft.

Der derzeitigen Stand bleibt Rebellion Racing demnach mit zwei überarbeiteten Rebellion R-One der FIA WEC erhalten. Die Konkurrenz vom ByKolles Racing Team bestätigte bereits vor rund einer Woche auch 2017 einen CLM P1/01 einsetzen zu wollen. Sollten Sponsoren, Partner und Fahrer zusätzliches Kapital zur Verfügung stellen, wäre sogar die Meldung eines zweites Einsatzfahrzeugs möglich.

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