Training 1-3 in Austin: Audi dominiert auf ganzer Linie

Audi R18 #8. 6 Stunden von Austin 2016 © Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

In den drei insgesamt vier Stunden umfassenden Trainingssessions zu dem WEC-Lauf in Austin, behielt Audi die weiße Weste und beanspruchte in allen Sitzungen die Bestzeit. Ärgster Verfolger waren die beiden Porsche, die teilweise nur einen Wimpernschlag hinter den LMP1-Prototypen der Konzernschwester lagen. Alle Bestzeiten gingen auf das Konto von Lucas Di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis, die aktuell gegenüber dem Schwesterfahrzeug in der Meisterschaft besser platziert sind. Darüber hinaus verbesserte Loic Duval mit der Trainingsbestzeit von 1:45.719 Minuten im dritten Training den Rundenrekord für LMP1-Fahrzeuge auf dem Circuit of The Americas um 1,656 Sekunden. Die alte Rekordzeit fuhr Audi-Werksfahrer Benoit Treluyer bei der WEC-Streckenpremiere im Jahr 2013 (1:47.375 Minuten).

Die Themen, die die Trainings beherrschten waren vor allem die hohen Temperaturen von 30 bis 35 Grad, die Frage wann man im Rennen von den für hohe Temperaturen geeigneten Reifen auf die normalen Slicks wechselt und wieder einmal das Dauerthema Streckenbegrenzungen, die die Fahrer erneut oft missachteten. Größere Zwischenfälle oder Unfälle gab es zum Glück keine.

FP1, LMP1

  1. Audi Sport Team Joest #8, 1:48.453 Minuten
  2. Porsche Team #2, + 0,047 Sekunden
  3. Audi Sport Team Joest #7, + 0,436 Sekunden

FP2, LMP1

  1. Audi Sport Team Joest #8, 1:47.235 Minuten
  2. Audi Sport Team Joest #7, + 0,095 Sekunden
  3. Porsche Team #1, + 0,724 Sekunden

FP3, LMP1

  1. Audi Sport Team Joest #8, 1:45.719 Minuten (RUNDENREKORD)
  2. Porsche Team #1, + 0,332 Sekunden
  3. Porsche Team #2, + 0,361 Sekunden

Toyota lag jeweils auf dem fünften und sechsten Platz – zu den Bestzeiten fehlten eine gute Sekunde. In der privaten LMP1-Wertung gehen zwei schnellste Runden auf das Konto von Rebellion Racing und eine auf das von dem ByKolles Racing Team, welches an diesem Wochenende ohne Pierre Kaffer auskommen muss (Blancpain Series, Nürburgring).

Die schnellste Zeit in der LMP2-Klasse geht mit 1:55.696 Minuten an Manor. Generell fand man bis auf den Ligier JS P2 vom RGR Sport by Morand zum Großteil LMP2-Prototypen vom Typ Oreca 05 auf den vorderen Plätzen. Aufgrund von Bremsproblemen mit dem Brembo-Bremsen, wechselten alle Oreca-Teams vor dem WEC-Lauf in Texas auf AP-Bremsen. Die zahlreichen Bremsdefekte, die beispielsweise G-Drive Racing zuletzt die Siegchance in Mexiko nahm, sollten damit der Vergangenheit angehören. Neben Manor lieferten vor allem das russische Team G-Drive Racing und Mexiko-Sieger RGR Sport by Morand eine gute Vorstellung ab und platzierten sich mindestens zweimal in den Top-3.

FP1, LMP2

  1. G-Drive Racing #26, 1:57.000 Minuten
  2. Baxi DC Racing Alpine #35, + 0,613 Sekunden
  3. Manor #44, + 0,647 Sekunden

FP2, LMP2

  1. Signatech Alpine #36, 1:56.318 Minuten
  2. RGR Sport by Morand #43, + 0,216 Sekunden
  3. G-Drive Racing #26, + 0,675 Sekunden

FP3, LMP2

  1. Manor #44, 1:55.696 Minuten
  2. RGR Sport by Morand #43, + 0,045 Sekunden
  3. G-Drive Racing #26, + 0,262 Sekunden

In der LMGTE Pro-Klasse dominierten gestern die Ford GT und Ferrari 488 GTE das Geschehen, heute holte Aston Martin Racing zum Gegenschlag aus und beansprucht die ersten beiden Positionen für sich. Auch in der LMGTE-Pro-Klasse fiel der Rundenrekord – Marco Sörensen unterbot die alte Fabelzeit von Kamui Kobayashi aus dem Jahr 2013 (2:03.520 Minuten) um 0,152 Sekunden auf 2:03.368 Minuten.

FP1, LMGTE Pro

  1. Ford Chip Ganassi Team UK #66, 2:05.457 Minuten
  2. AF Corse #51, + 0,103 Sekunden
  3. AF Corse #71, + 0,366 Sekunden

FP2, LMGTE Pro

  1. Ford Chip Ganassi Team UK #66, 2:04.714 Minuten
  2. Aston Martin Racing #95, + 0,782 Sekunden
  3. Ford Chip Ganassi Team UK #67, + 0,916 Sekunden

FP3, LMGTE Pro

  1. Aston Martin Racing #95, 2:03.368 Minuten (RUNDENREKORD)
  2. Aston Martin Racing #97, + 0,805 Sekunden
  3. AF Corse #51, + 1,006 Sekunden

Gut durchmischt war das Feld hingegen in der LMGTE Am-Klasse. Im ersten Training lag Larbre Competition in Führung, in der zweiten Session Aston Martin Racing und zuletzt Abu Dhabi-Proton Racing, für die Kevin Estre an diesem Wochenende mit von der Partie ist. Einen kurzfristigen Fahrerwechsel gab es Larbre Competition – Yutaka Yamagishi wird durch Lars Viljoen ersetzt, der sein WEC-Debüt feiert.

FP1, LMGTE Am

  1. Larbre Competition #50, 2:07.412 Minuten
  2. Abu Dhabi-Proton Racing #88, + 0,431 Sekunden
  3. Gulf Racing #86, + 0,962 Sekunden

FP2, LMGTE Am

  1. Aston Martin Racing #98, 2:06.092 Minuten
  2. Gulf Racing #86, + 1,647 Sekunden
  3. AF Corse #83, + 1,712 Sekunden

FP3, LMGTE Am

  1. Abu Dhabi-Proton Racing #88, 2:06.038 Minuten
  2. Aston Martin Racing #98, + 0,161 Sekunden
  3. Larbre Competition #50, + 0,438 Sekunden

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