Qualifying in Austin: Audi sichert sich die erste Startreihe

Audi R18 #8. 6 Stunden von Austin 2016 © Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

Das Missachten der Track Limits sorgte in allen Klassen für viel Chaos und dem Streichen von Rundenzeiten, doch nach der dominanten Vorstellung im Training, ist auch im Qualifying Audi das Maß aller Dinge und startet heute um 0 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der ersten und zweiten Position aus ins 6-Stunden-Rennen von Austin. Die Pole-Position sicherte sich der Wagen mit der Startnummer #7 von Fässler/Lotterer/Tréluyer mit einer Zeit von 1:45.842 Minuten. Das in den Trainingssessions Ton angebende Schwesterfahrzeug von Duval/Di Grassi/Jarvis platzierte sich mit nur 0,141 Sekunden Abstand auf der zweiten Position. Dahinter folgt der Weltmeister-Porsche von Hartley/Webber/Bernhard (+ 0,718 Sekunden), der Toyota TS050 – Hybrid von Sarrazin/Conway/Kobayashi (+ 1,376 Sekunden), der zweite Porsche 919 Hybrid von Dumas/Jani/Lieb (+ 1,489 Sekunden) sowie der zweite Toyota von Davidson/Buemi/Nakajima (+ 2,742 Sekunden). Besser gewerte Rundezeiten vom letztplatzierten Werkswagen wurden aufgrund der Track Limits gestrichen. In der privaten LMP1-Klasse sicherte sich Rebellion Racing mit einer Zeit von 1:53.646 Minuten vor der Konkurrenz von ByKolles die schnellste Rundenzeit (+ 0,931 Sekunden).

Für das in der LMP2-Klasse führende Trio Lapierre/Menezes/Richelmi von Signatech Alpine sprang in Austin die erste Pole-Position der Saison heraus. Das Feld lag insgesamt weiter auseinander als angenommen – Siegkandidat G-Drive Racing startet vom Ende des Feldes ins Rennen, da Alex Brundle keine einzige gewertete Runde fuhr. Schuld waren wieder einmal die Track Limits. Hinter Signatech Alpine reihten sich Manor (+ 0,981 Sekunden) und RGR Sport by Morand (+ 1,475 Sekunden) ein.

In der stechenden Sonne von Texas konnten sich in der LMGTE Pro-Klasse Thiim/Sörensen mit einer Durchschnittszeit von 2:04.610 Minuten die bereits dritte Pole-Position in Folge sichern. Im derzeit sehr engen Kampf um die GTE-Fahrerkrone, könnten die bisherigen drei Zusatzpunkte zum Ende der Saison den Unterschied machen. Das GTE Pro-Feld liegt zwischen der ersten und sechsten Position mit einer Differenz von nur 0,447 Sekunden sehr eng beieinander – einzig allein Dempsey-Proton Racing liegt 1,450 Sekunden zurück. Hinter dem Aston Martin Vantage GTE starten von der zweiten Position aus Rigon/Bird im Ferrari 488 GTE von AF Corse aus ins Rennen (+ 0,042 Sekunden), dahinter folgt beim Heimrennen der Ford GT von Mücke/Pla (+ 0,194 Sekunden).

Auch in der LMGTE Am-Klasse geht die Pole-Position an Aston Martin. Für Lauda/Lamy/Dalla Lana ist es ebenfalls die Dritte der Saison – die Durchschnittszeit betrug 2:07.683 Minuten. Dahinter platzierten sich das zuletzt starke Team von Abu Dhabi-Proton Racing (+ 0,613 Sekunden)  sowie KCMG (+ 1,133 Sekunden).

Das Rennen startet in der kommenden Nacht um 0 Uhr – Eurosport überträgt das Rennen in voller Länge auf dem kostenlos empfangbaren Fernsehsender Eurosport 1.

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