WEC 2017: GTE Pro-Wagen können in der GTE Am-Klasse starten

AF Corse, Ferrari 488 GTE #71, 6 Stunden vom Nürburgring 2016 © Gabi Tomescu - AdrenalMedia.com

Die lang erwartete Entscheidung, ob das LMGTE Am-Reglement für 2017 geändert wird, ist nach einer Sitzung des FIA-Langstreckenkomitees gefallen. Die Proteste vieler LMGTE Am-Teams blieben ohne Erfolg – die Regeln werden nicht wie gefordert für ein Jahr eingefroren. Wie der ACO-Sportdirektor Vincent Beaumsenil gegenüber Endurance-Info bestätigte, können aktuelle LMGTE Pro-Fahrzeuge wie der Ferrari 488 GTE im nächsten Jahr in der Am-Klasse starten. Eine Balance of Performance (BoP) soll das Gleichgewicht zwischen den Fahrzeuggenerationen sicherstellen.

Der Ferrari 488 GTE wird der einzige Wagen in der Klasse sein, der nach der neuen GTE-Plattform gebaut wurde und obwohl es, wie es das Reglement fordert, 2017 ein Vorjahreswagen sein wird, wäre der Unterschied zwischen dem 488 GTE und den Jahreswagen der älteren GTE-Plattform enorm. Es wird befürchtet, dass viele Teams auf das italienische Fabrikat wechseln, um wettbewerbsfähig zu sein und so die Markenvielfalt leidet. Der Ford GT wird unterdessen nicht für Privatteams zur Verfügung stehen. Die GTE Pro-Wagen von Porsche und Aston Martin basieren noch auf der alten Generation.

Proton-Teamchef Christian Ried drohte bereits vor einiger Zeit aus den GTE-Klassen der WEC und ELMS auszusteigen, sollte das Reglement nicht angepasst werden. Auch AMR-Fahrer Paul Dalla Lana, dem der Aston Martin Vantage V8 in der Am-Klasse gehört, war für die Aussetzung des Reglements.

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