WEC in Fuji: Audi holt die Pole-Position

6 Stunden von Fuji 2016, Audi R18 #8 © Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

In einem sehr engen und spannenden Qualifying für das 6-Stunden-Rennen in Fuji, konnte sich das Audi Sport Team Joest zum fünften Mal in dieser Saison gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und startet am Sonntag von der Pole-Position ins Rennen. Die Bestzeit markierten Loic Duval und Lucas Di Grassi mit einer Durchschnittszeit von 1:23.570 Minuten. Somit bekommt auch der in der Meisterschaft besser platzierte Audi R18 den wichtigen zusätzlichen Punkt für die Pole-Zeit. Nach der schnellsten Zeit im Dritten Training (siehe unten), lag auch im Qualifying Toyota oftmals an der Spitze. Nach den 20 Minuten reichte es zwar nur für den dritten Platz, der Abstand zur Audi-Zeit beträgt jedoch nur 0,169 Sekunden. Zwischen dem Audi und dem Toyota mit der Startnummer #5, platzierte sich der Porsche von Webber/Bernhard/Hartley (+ 0,025 Sek.). Auch auf vierten und fünften Platz waren die Zeiten nicht weit von der Spitze entfernt. Der Abstand vom zweiten Toyota zur Spitze liegt bei nur 0,211 Sekunden, die des zweiten Audi bei 0,286 Sekunden. Lediglich der Porsche 919 Hybrid der in der Meisterschaft führenden Dumas/Jani/Lieb ist mit 0,564 Sekunden etwas weiter entfernt. In der privaten Wertung liegt Rebellion Racing mit einer Differenz von einer Sekunde vor dem ByKolles Racing Team.

Das G-Drive Racing auch ohne René Rast sehr gute Leistungen vorlegen kann, beweist die Pole-Position in der LMP2-Klasse. Die Pole-Zeit liegt bei 1:31.698 Minuten und wurde von Roman Rusinov und Will Stevens gefahren. Auf dem zweiten Platz folgt Signatech Alpine (+ 0,221 Sek.), auf dem dritten Rang der ESM-Ligier vom neu zusammengestellten Trio Giovinazzi/Gelael/van der Garde (+ 0,247 Sek.).

Ford dominierte wie bereits in den drei Trainingssitzungen das Geschehen und sicherte sich die Pole-Position und auch den zweiten Startplatz in der LMGTE Pro-Klasse. Die Pole geht mit einer Durchschnittszeit von 1:37.681 Minuten an Stefan Mücke und Olivier Pla, der Abstand des Schwesterfahrzeug beträgt 0,044 Sekunden. Auf dem dritten (+ 0,329 Sek.) und vierten Platz platzierten sich die zwei Ferrari 488 GTE von AF Corse. Es folgen die zwei Aston Martin (#95 vor #97), die erstmals seit drei Rennen nicht von der ersten Position aus ins Rennen starten werden und der Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton Racing. Besser lief es für Aston Martin in der LMGTE Am-Klasse, denn dort sicherten sich Pedro Lamy, Mathias Lauda und Paul Dalla Lana die erste Position vor AF Corse (+ 0,373 Sek.) und Larbre Competition (+ 0,466 Sek.).

Das Rennen startet am morgigen Sonntag um 04:00 Uhr deutscher Zeit.


Zusammenfassung Drittes Freies Training

Toyota feierte den ersten Erfolg beim Heimrennen in Japan, da sich das Trio Davidson/Buemi/Nakajima mit einer Zeit von 1:24.078 Minuten die schnellste Zeit der Session sicherte. Die Zeit ist nur 0,004 Sekunden langsamer als die Tagesbestzeit vom gestrigen Tage und das erste Mal seit Spa-Franchorchamps, dass ein Toyota TS050 – Hybrid an der Spitze steht. Auf dem zweiten Platz folgt der Audi R18 von Jarvis/Duval/Di Grassi (+ 0,422 Sek.), dahinter liegt der Porsche der Le-Mans-Sieger Dumas/Jani/Lieb (+ 0,480 Sek.). Auf dem vierten bis sechsten Platz findet man exakt die selbe Reihenfolge der Fabrikate – Toyota, Audi, Porsche. In der privaten LMP1-Klasse liegt Rebellion Racing vor ByKolles – der Abstand liegt bei rund zwei Sekunden.

Das Ergebnis in der LMP2-Klasse gleicht auf Seiten der Teams exakt dem Ausgang des ersten Trainings. G-Drive Racing (1:31.474 Min.) vor Extreme Speed Motorsports (+ 0,530 Sek.) und Strakka Racing (+ 0,722 Sek.). Lediglich das Fahrzeug bei ESM hat gewechselt. Währende gestern die #31 auf dem zweiten Platz lag, ist es heute die #30 mit der neuen Fahrerbesatzung Giovinazzi/Gelael/van der Garde. Ford sicherte sich, wie bereits im ersten und zweiten Training, die Bestzeit in der LMGTE Pro-Klasse (1:38.092 Min.). Hier liegt die #67 vor dem Aston Martin von Thiim/Sörensen und dem zweiten Ford. Beide Zeiten liegen exakt bei 1:38.500 Minuten! In der LMGTE Am-Klasse liegt Aston Martin Racing (1:39.492 Min.) vor Gulf Racing (+ 0,600 Sek.) und AF Corse (+ 0,936 Sek.).

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