Strakka Racing: Kein Start in Shanghai und in Bahrain

Strakka Racing, Gibson 015S, 6 Stunden von Fuji 2016 © Gabi Tomescu - AdrenalMedia.com

Das englische LMP2-Team Strakka Racing wird die WEC-Saison 2016 vorzeitig beenden und nicht in Shanghai und in Bahrain antreten. Grund dafür sind anhaltende Motorprobleme des mit einem Nissan-Motor ausgestatteten Gibson 015S. Die Engländer hatten in Fuji zum vierten Mal innerhalb eines Jahres Probleme mit dem Motor und haben nun keine Ersatzteile mehr für die letzten beiden Saisonläufe.

Nach Angaben des Teams, machen chinesische Zollbestimmungen die Einfuhr eines neuen Motors nahezu unmöglich und auch wenn es möglich wäre, müsste das Team eine dreiminütige Stop&Go-Strafe absitzen, da man die Maximalanzahl von Motoren überschritten hat. Teamchef Dan Walmsley dankt dem WEC-Organisationsteam, dem Logistikteam und den Ingenieuren von Gibson, die versucht haben einen Einsatz dennoch möglich zu machen. Auch die Option einen Motor von einem anderen Team zu leihen stand im Raum, doch das spezielle Montage-Kit des Gibson und die anstehende Strafe führten zu dem Entschluss, nicht anzutreten.

Des Weiteren erklärte Walmsley, dass Strakka Racing Ende November sein Programm für 2017 bekanntgeben wird. Nachdem am vergangenen Wochenende die Äre der offenen LMP2-Prototyopen bereits in der ELMS zu Ende ging, endet sie für den Gibson 015S nun auch in der FIA WEC. Falls man der WEC treu bleibt, muss ein neues Chassies gekauft werden, da ab 2017 nur noch geschlossene LMP2-Prototypen aus dem Hause Oreca, Onroak Automotive, Dallara und Riley/Multimatic startberechtigt sind.

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