Algarve Pro Racing Team: Ab 2018 in der FIA WEC?

Algarve Pro Racing Team, Ligier JS P2 #25, 4 Stunden von Le Castellet 2016 - Photo © AdrenalMedia.com

Das in Portugal beheimatete Algarve Pro Racing Team schmiedet derzeit offenbar Pläne sich ab 2018 dem LMP2-Wettbewerb in der FIA WEC zu stellen. Nachdem die Saison der ELMS zu Ende ist, fährt das Team aktuell in der Asian Le Mans Series (AsLMS) und hat dort sein Aufgebot um einen weiteren Ligier JS P2 verdoppelt. Welches Chassis man ab 2017 in Europa einsetzen möchte, wird im Dezember entschieden. Laut dem Hauptgeldgeber und Fahrer Michael Munemann, werden derzeit die Optionen von Onroak Automotive (Ligier JS P217), Oreca (Oreca 07) und Dallara geprüft.

Für das kommende Jahr ist eine ELMS-Rückkehr mit einem Fahrzeug geplant. „Wir erwarten mit einem siegfähigem Aufgebot zurückzukehren, aber ich persönlich konzentriere mich auf Le Mans und die Asian Le Mans Series“, so Munemann. Der Engländer gab 2014 mit Greaves Motorsport sein Debüt an der Sarthe und teilte sich beim AsLMS-Saisonauftakt in Zhuhai das Cockpit mit Nick Catsburg und Andrea Pizzitola. Auf dem Schwesterfahrzeug waren Tacksung Kim, Andrea Roda und Matthew McMurry gemeldet.

„Mit Nick und Andrea zu fahren ist für mich aufgrund ihrer Professionalität sehr gut. Ich hoffe wir werden die Meisterschaft gewinnen, aber wir wissen, dass es nicht leicht und der Wettkampf hart sein wird. Ein geschlossenes Auto ist ein Nachteil beim Fahrerwechsel“, sagt Munemann. Die Asien Le Mans Series ist derzeit die einzige Serie, in auch in der nahen Zukunft offene LMP2-Prototypen starten dürfen, bevor sie auch dort verboten werden. „Allerdings werden wir jede Anstrengung unternehmen um eine Einladung für die „24 Stunden von Le Mans“ 2017 zu sichern“, führt der 48-jährige Engländer fort. Bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennens, stand das Team mit den Fahrern Michael Munemann, Andrea Pizzitola und dem sechsfache Olympiasieger Chris Hoy anfangs auf der Reserveliste, rückte jedoch nach und belegte am Ende den zwölften Platz in der LMP2-Klasse.

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