Freies Training in Shanghai: Porsche mit Tagesbestzeit

6 Stunden von Shanghai 2016, Porsche 919 Hybrid #1, Training © Porsche

Porsche dominierte zum Trainingsauftakt für das 6-Stunden-Rennen in Shanghai das Geschehen und konnte sich in beiden Sitzungen die Bestzeit sichern. In beiden Fällen war Brendon Hartley im Weltmeister-Porsche der schnellste Mann – zunächst mit einer Rundenzeit 1:46.781 Minuten, später mit einer deutlichen Steigerung (1:44.594 Minuten). Das Schwesterfahrzeug musste wegen des vorsorglichen Tausches von Hybridbatterien lange Zeit in der Box stehen und kam auf nur zehn Runden. Nach der langen Standzeit und nur einem sechsten Platz, fuhr man im zweiten Training 44 Runden und landete letztlich auf dem dritten Rang (+ 1,670 Sek.).

Audi hatte ebenfalls im ersten Training mit Problemen zu kämpfen: beim Audi R18 mit der Startnummer #7 gab es Getriebeprobleme, bei der #8 Bodyworkschäden durch einen Reifenschaden. Dennoch gelang es der 8er-Crew in beiden Sessions auf den zweiten Platz zu fahren. Zunächst lag man nur mit 0,198 Sekunden im Rückstand, in der zweiten Session 1,617 Sekunden. Das Nachsehen hatte Fuji-Sieger Toyota, die das Tempo nicht ganz mitgehen konnten. Lag man zunächst 0,664 (#5) bzw. 0,851 (#6) Sekunden im Rückstand, waren es in der zweiten von drei Trainingssessions 2,218 (#5) bzw. 3,266 (#6) Sekunden. In der privaten LMP1-Klasse lag anfangs Rebellion Racing (1:52. 079 Minuten) in Front, bevor das ByKolles Racing Team am frühen Morgen mitteleuropäischer Zeit zurückschlug und die Spitzenposition beanspruchte (1:51.911 Minuten).

In der LMP2-Klasse gingen beide Bestzeiten auf das Konto von G-Drive Racing (1:55.953 und 1:54.627 Minuten). Im ersten Training folgten Signatech Alpine (+ 0,155 Sek.) und etwas überraschend SMP Racing (#27, + 0, 437 Sek.), im zweiten Training beide Oreca 05 von Manor (#44, + 0,229 Sek., #45, + 0,401 Sek.).

Auch in der LMGTE Pro-Klasse war das Bild eindeutig. Gianmaria Bruni und James Calado im Ferrari 488 GTE von AF Corse setzten zweimal die Bestzeit (2:03.752 und 2:02.481 Minuten). Es folgten Dempsey-Proton Racing (+ 0,115 Sek.) und das Ford Chip Ganassi Team UK (#66, + 0,158 Sek.) bzw. am Morgen der zweite Ferrari von AF Corse (+ 0,260 Sek.) und erneut der Ford GT mit der Startnummer #66 (+ 1,214 Sek.). In der LMGTE Am-Klasse gab es insgesamt drei Teams, die die Top-3 unter sich ausmachten. Aston Martin (2:04.503 Minuten) vor KCMG (+ 1,072 Sek.) und Abu Dhabi-Proton Racing (+ 1,187 Sek.), später dann Abu Dhabi-Proton Racing (2:05.428 Minuten) vor KCMG (+ 0,133 Sek.) und Aston Martin Racing (+ 0, 170 Sek.).

Das dritte Training startet um 02:00 Uhr deutscher Zeit, das Qualifying beginnt ab 06:30 Uhr.

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