FIA WEC in Bahrain: Porsche dominiert den ersten Tag

6 Stunden von Bahrain 2016, Porsche Team, Porsche 919 Hybrid #2, Training © Porsche

Im ersten und zweiten Training zu den „6 Stunden von Bahrain“, führten bei rund 30 Grad die Le-Mans-Sieger Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas beide Sessions an uns sicherten sich jeweils die Bestzeit. Am Mittag lag die schnellste Rundenzeit bei 1:42.107 Minuten und wurde am Abend noch einmal deutlich auf 1:39.817 Minuten heruntergeschraubt, was fast die Egalisierung der Qualifyingzeit aus dem letzten Jahr (1:39.670, #17) bedeutete. Das Schwesterfahrzeug platzierte sich zunächst auf dem fünften, später auf dem zweiten Platz. Beim letzten LMP1-Rennen für Audi, waren die Ingolstädter recht nah an der Spitze, jedoch fehlten der #7  0,758 bzw. 1,203 Sekunden (Platz 3 & 5), der #8 0,343 bzw. 0,583 Sekunden (Platz 2 & 3). Der Toyota TS050 – Hybrid von Sarrazin/Conway/Kobayashi, #6) belegte jeweils den vierten Rang – der Rückstand war mit 0,758 bzw. 0,786 Sekunden nahezu identisch. Das Schwesterfahrzeug lag in beiden Sessions auf dem sechsten Rang. In der privaten LMP1-Wertung ging der Kampf zu Gunsten von Rebellion Racing aus, die am Wochenende das letzte Rennen in der privaten LMP1-Klasse fahren werden. Anfangs lag der Rückstand vom ByKolles Racing Team bei 1,942 Sekunden, doch Pierre Kaffer konnte die Differenz auf 0,394 Sekunden senken.

In der LMP2-Klasse gab es einen Dreikampf zwischen G-Drive Racing, Manor und Signatech Alpine. Am Mittag noch in Führung (1:50.966 Minuten), rutschten die frischgebackenen LMP2-Champions von Signach Alpine am Abend auf den zweiten Platz ab (+ 0,388 Sek.). Die Bestzeit ging an G-Drive Racing (1:50.056 Minuten), die sich im ersten Training noch mit 0,247 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz einreihen mussten. Bei Manor waren beide Oreca 05 nahezu gleich schnell und auf einem Niveau. Canal/Gonzalez/Merhi benötigten nur 0,189 Sekunden mehr als die Signatech-Piloten und konnten einen soliden zweiten Platz einfahren, später rutschte man auf den siebten Rang ab, jedoch erbte das Schwesterfahrzeug von Rao/Bradley/Lynn die Top-3-Platzierung (+ 0,967 Sek., Platz 3).

Noch dominanter als Porsche in der LMP1-Klasse, war Aston Martin Racing in der LMGTE Pro-Klasse. Am Abend betrug der Abstand zur Konkurrenz fast zwei Sekunden! Zunächst lag der Aston Martin von Adam/Turner (1:58.735 Minuten) vor dem Schwesterfahrzeug von Thiim/Sörensen (+ 0,388 Sek.) und dem Porsche von Dempsey-Proton Racing (+ 0,685 Sek.). Im zweiten Training wechselten die Aston Martin die Positionen (#95 1:57.226 Minuten, #97 + 0,007 Sek.). Auf dem dritten Rang platzierte sich der Ford GT (#67) von Priaulx/Tincknell, die vor dem ersten Training von einer überarbeiteten Balance of Performance eingebremst wurden. AF Corse, die in Shanghai noch mit dem Rückzug aus der WEC drohten, hielt sich hingegen zurück und schaute sich das Spektakel vom 4./6. bzw. 4./5. Platz an.

In der LMGTE Am-Klasse, in der AF Corse den Titel so gut wie sicher hat, platzierte sich das Ferrari-Trio Perrodo/Collard/Aguas zwar im ersten Training auf dem ersten Platz (2:01.550 Minuten), doch das Verfolgertrio Dalla Lana/Lamy/Lauda hing ihnen dicht im Nacken (+ 0,002 Sek.). Dahinter folgt Larbre Competition, für die erneut Romain Brandela fährt (+ 0,261 Sek.). In der zweiten Session tauschten die drei Fabrikate die Plätze – Aston Martin (1:59.460 Minunten), vor Larbre Competition (+ 1,119 Sek.) und AF Corse (+ 2,458 Sek.).

Das dritte Training findet am Freitag um 09:30 Uhr deutscher Zeit statt, das LMGTE-Qualifying startet um 15:00 Uhr (15:30 LMP1-Qualifying).

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