Porsche statt Ferrari: Bruni-Wechsel fix, aber keine WEC-Einsätze

Gianmaria Bruni, 24 Stunden von Le Mans 2015 © Ferrari

Schon lange war es ein offenes Geheimnis, nun ist es fix – Gianmaria „Gimmi“ Bruni wechselt von Ferrari zu Porsche. Einer der weltweit besten GT-Werksfahrer fährt somit zukünftig Porsche 911 RSR statt Ferrari 488. Bruni fuhr seit Gründung der FIA WEC für Ferrari und verpasste lediglich eines der 41 Rennen. Dabei sprangen 27 Podiumsplätze heraus – davon 13 Siege.

Nach zähen Verhandlungen haben sich die Parteien nun geeinigt – wenn auch mit einem Haken. Demnach darf der Italiener, der bis 2020 an Ferrari gebunden war, im Jahr 2017 kein einziges WEC-Rennen für Porsche bestreiten! Lediglich Test- und Entwicklungsarbeit sowie Einsätze außerhalb der FIA WEC sind erlaubt. Ein Einsatz in der nordamerikanischen IMSA-Serie wäre somit dennoch möglich, auch wenn hier die Fahrerpaarungen bereits seit Dezember feststehen (#911 Patrick Pilet und Dirk Werner, #912 Kévin Estre und Laurens Vanthoor). In der WEC sind bereits Richard Lietz, Michael Christensen und Frederic Makowiecki gesetzt. Auf den letzten noch zu vergebenen Platz haben Romain Dumas und Sven Müller die besten Chancen. Die offizielle Bestätigung des Wechsels soll am Sonntag erfolgen.

Unterdessen sucht Ferrari einen Nachfolger für Bruni und veranstaltete zuletzt im spanischen Vallelunga ein Shootout mit Nyck de Vries, Ex-DTM Fahrer Miguel Molina, Alessandro Pier Guidi und Alex Riberas. Als Favoriten werden de Vries und Molina gehandelt, allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass keiner der vier teilnehmenden Fahrer Teamkollege von  James Calado wird.

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