WEC-Kurzmeldungen vom 11.03.17

Notizen vom Dunlop-Test in Aragon

  • Vaillante Rebellion war mit nur einem Oreca 07 und den Fahrern Beche, Piquet Jr., Heinemeier-Hansson, Prost und Canal vor Ort. Es gab keinerlei Probleme zu vermelden und mit einem auf wenig Luftwiderstand ausgelegten Aero-Paket, erreichte man auf der nur rund 1,2 Kilometer langen Geraden eine Höchstgeschwindigkeit von 354 km/h!
  • Um sich auf das neue LMP2-Reglement vorzubereiten, spulte Dunlop 10.042 Testkilometer in Portimao, Paul Ricard, Sebring, Bahrain und Aragon ab. In Aragon standen den LMP2-Teams erstmals die fertigen Reifen für die Saison 2017 zur Verfügung.
  • Matthew Rao testete für Signatech Alpine Matmut – mögliches WEC-Line-Up für die Startnummer #36: Nicolas Lapierre, Gustavo Menezes, Matthew Rao.
  • Jackie Chan DC Racing war mit beiden Wagen, aber nur einem Motor, sowie den Fahrern Oliver Jarvis sowie Alex Brundle am Start. Brundle glaube, man sein auf der Geraden schneller als ein LMP1-Wagen, da man mit dem High-Downforce-Paket 327 km/h erreichte. Das Team hatte am Donnerstag allerdings mit Getriebeproblemem zu kämpfen.
  • Proton Competition erwägt einen Wechsel von Michelin- auf Dunlop-Reifen und war ebenfalls mit einem 2016er Porsche 911 RSR für zwei Tage vor Ort.
  • AF Corse war mit seinen ELMS-Piloten Duncaon/Scott/Griffin in Spanien um die neuen Dunlop-Reifen zu testen. Während man in der WEC Michelin-Pneus einsetzt, benutzt man in der ELMS Dunlop-Reifen. Bei dem Wagen handelte es sich um den Ferrari 488 GTE mit der Startnummer #51 aus der WEC, welcher der zukünftige Einsatzwagen von Clearwater Racing sein wird, die in diesem Jahr ihr WEC-Debüt geben.

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Peugeot drängt auf weniger Hybridleistung

Peugeot-Sportdirektor Bruno Famin gab bekannt, dass die Franzosen auf eine Reduzierung der Hybridleistung drängen um die Entwicklungskosten für einen LMP1-Prototypen weiter zu senken und so eine Entscheidung über eine Rückkehr treffen zu können. Man müsse siegfähig sein, ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen. Nach Meinung der Franzosen sei eine Hybridleistung von 10 Megajoule unnötig, 3 oder 4 MJ würden sich hingegen tatsächlich auf die Serienproduktion übertragen lassen. Zudem würden mehrere Systeme das Gewicht des LMP1-Prototypen erhöhen. Allerdings will Peugeot diesen Schritt nicht erzwingen, da einem Hersteller freigestellt sein soll ob er zwei oder drei bzw. in der 10- oder 12MJ-Klassen antreten möchte. Vorausgesetzt das Reglement bevorteilt diesen Schritt nicht und es herrscht zwischen Teams unterschiedlich dimensionierten Systemen ein fairer, konkurrenzfähiger Wettbewerb.

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G-Drive Racing: Fällt die Wahl auf Lynn?

G-Drive Racing sucht derzeit einen dritten Fahrer für die kommende Saison, der zusammen mit Roman Rusinov und Pierre Thiriet den Oreca 07 pilotieren werden. Der ehemalige Williams-Entwicklungsfahrer Alex Lynn hat sich dabei als wohl wahrscheinlichste Lösung herauskristalisiert, da er bei seinen drei WEC-Rennen im vergangenen Jahr eine gute Performance gezeigt hat. Nachdem Lynn bereits beim Rookie-Test in Bahrain für Aston Martin Racing testen durfte, wurde er nun von dem russischen LMP2-Team für Tests eingeladen. Zuvor waren „mindestens zwei ehemalige Forme-1-Fahrer“ im Gespräch, wobei es sich um Will Stevens und Pastor Maldonado gehandelt haben soll.

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Bis 2021: Aston Martin bekennt sich zur WEC

Der englische Fahrzeughersteller wird sein GTE-Programm in der WEC bis mindestens 2021 weiterführen und finanziert die zwei in der LMGTE Pro-Klasse eingesetzten Wagen ab sofort komplett alleine. Die frühere Verfahrensweise die Einsätze über Aston Martin, Geschäftspartner und Sponsoren zu finanzieren, wurde somit durch ein echtes Werksprogramm ersetzt. Ein Aston-Martin-Sprecher sagte gegenüber Autosport, dass sie einen neuen über fünf Jahre laufenden Vertrag mit dem Einsatzteam Prodrive unterzeichnet haben und es Änderungen bezüglich der Durchführung des Einsatzes sowie der Finanzierung gab. Der Nachfolger des aktuell eingesetzten Aston Martin Vantage GTE wird für frühestens 2018 erwartet.

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