WEC-Kurzmeldungen vom 17.03.17

Jean-Eric Vergne wird Fahrer bei Manor

Der ehemalige Ferrari-Testfahrer sowie Formel-1- und aktuelle Formel-E-Fahrer Jean Eric Vergne wird in diesem Jahr neben seinem Formel-E-Engagement für das Team Techeetah, auch für CEFC Manor TRS Racing in der LMP2-Klasse der WEC an den Start gehen. Dem Team, welches seine zweite Saison in der WEC bestreiten wird und zwei Oreca 07 an den Start bringt, fehlt somit nur noch ein Fahrer. Bereits bestätigte Stammfahrer neben Vergne sind Tor Graves, Simon Trummer, Jonathan Hirschi und Roberto Gonzalez.

„Ich bin sehr glücklich für die WEC-Saison Teil von CEFC Manor TRS Racing zu sein“, äußert sich der Franzose. „Langstreckenrennen und besonders die 24 Stunden von Le Mans sind etwas, was mir in letzter Zeit immer mehr und mehr durch den Kopf gegangen ist. Ich kann es kaum erwarten, wieder hinter dem Lenkrad zu sitzen und meine Motivation in das Team einzubringen, damit wir gemeinsam großartige Resultate erzielen.“

Die Doppelbelastung führt zwangsläufig, wie auch bei anderen Formel-E-Piloten die in der WEC aktiv sind, zu Terminproblemen. So fällt beispielsweise der WEC-Prolog am 01./02. April in Monza auf das Formel-E-Rennen in Mexiko und das WEC-Rennen am 16. Juli auf dem Nürburgring kollidiert mit dem Formel-E-Lauf in New York.

Lynn ergattert letztes Cockpit bei G-Drive Racing

Im Gegensatz zu CEFC Manor TRS Racing, hat G-Drive Racing bereits seinen Fahrerkader zusammengestellt. Als dritter Fahrer wurde der Brite Alex Lynn bestätigt, der sich zusammen mit Roman Rusinov und Pierre Thiriet den Oreca 07 mit der Startnummer #26 teilen wird. Der 24-jährige ehemalige GP2-Pilot wurde bereits letzte Woche von G-Drive Racing zum Dunlop-Reifentest nach Aragon eingeladen und konnte dort überzeugen, nachdem er bereits am Ende der letzten Saison drei Rennen in der LMP2-Klasse für Manor bestritt. Lynn ist in diesem Jahr außerdem Test- und Ersatzfahrer bei DS Virgin Racing in der Formel E, wird die IMSA-Läufe für Wayne Taylor Racing in Sebring sowie das Petit Le Mans bestreiten und geht zudem für BMW bei dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start.

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Barker bleibt in der WEC

Benjamin „Ben“ Barker bleibt der WEC erhalten und wird auch in dieser Saison als in der Gold-Kategorie eingestufter Fahrer für Gulf Racing in der LMGTE Am-Klasse an den Start gehen. Als zweiter Fahrer steht bereits Teameigentümer Michael „Mike“ Wainwright fest, der Name des dritten Fahrers ist noch offen.

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Breukers feierte Le-Mans-Debüt

Der 18-jährige Niederländer Rik Breukers wird in diesem Jahr mit dem slowakischen Team ARC Bratislava sein Le-Mans-Debüt feiern. Das Einsatzfahrzeug ist ein Ligier JS P217, seine Teamkollegen Konstantin Calko und Miro Konopka.“Le Mans war immer mein ultimatives Ziel. Es ist der Gipfel der Langstreckenrennen und ich hoffe meine Erfahrungen mit dem LMP3 und dem Ginetta G57 werden mir helfen mich schnell an den neuen LMP2-Wagen zu gewöhnen. Das Team hat einige Testtage in Monza und auf dem Slovakiaring eingeplant, jedoch ist das Auto noch nicht fertig und das Team wartet auf das Design für den brandneuen Ligier-LMP2″, sagt Breukers.

Trotz seines jungen Alters, nahm Breukers bereits an fast zwanzig 24-Stunden-Rennen teil, darunter im Januar der 24-Stunden-Lauf in Dubai (Grasser Racing Team). In der Lamborghini Super Trofeo Middle East – Pro wurde er 2017 Meister, erste Prototypenerfahrungen sammelte er 2016 in der LMP3-Klasse der ELMS sowie mit einem Ginetta G57 in der Challenge Endurance PFV V de V.

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Le Mans: Ricky Taylor geht in der LMP2-Klasse an den Start

Nachdem er im Januar zusammen mit seinem Bruder Jordan Taylor, Max Angelelli und Jeff Gordan die „24 Stunden von Daytona“ gewann, kann er nach seinem Einsatz beim 12-Stunden-Rennen in Sebring, bereits für das nächste 24-Stunden-Rennen planen. Taylor wird am 17./18. Juni für Keating Motorsports den französischen Langstreckenklassiker bestreiten. Seine Teamkollegen werden Ben Keating und Jeroen Bleekemolen sein, das Fahrzeug ist der einzige Riley Mk. 30 im Feld! Der US-Amerikaner erhielt von Corvette die Freigabe, nachdem er im Vorjahr beim Werkseinsatz des Sportwagenherstellers teilnahm. Der 27-jährige fuhr in der letzten Saison für Larbre Competition ausgewählte WEC-Rennen, 2014 startete er ebenfalls für die Franzosen in der LMP2-Klasse in Le Mans. Der Riley-Prototyp von Keatin Motorsports wird derzeit aufgebaut, die Testarbeit beginnt im April.

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