WEC-Kurzmeldungen vom 21.03.17

Ginetta LMP1: Bis zu sechs Wagen in Le Mans

Nick Portlock, kaufmännischer Leiter bei Ginetta, bestätigte, dass der Vertragsabschluss über zwei Fahrzeuge mit Manor kurz bevorstehe und man in Verhandlungen mit zwei weiteren Teams stehe. Genaue Details wurden seinerseits zwar nicht bekanntgegeben, jedoch soll es sich um ARC Bratislava und PRT Racing handeln. Ginetta kann auf Personal mit Formel-1- sowie Le-Mans-Erfahrung zurückgreifen und benutzt den Windtunnel eines Formel-1-Team, dessen Name er leider nicht nennen durfte. Bekannteste Personalie dürfte Paolo Catone, Designer des Peugeot 908 und BR01, sein, der kürzlich zu den Briten wechselte. Der Motor des LMP1 wird vom französischen Hersteller Mecachrome kommen und Teile des Formel-2-Motors beinhalten. Nachdem der Motor bereits auf dem Prüfstand lief, sind für die kommenden Monate erste Streckentests geplant.

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Toyota: Mögliche Rückkehr von Lapierre?

Das französische Magazin Auto Hebdo berichtet, dass Nicolas Lapierre bei den „6 Stunden von Spa-Francorchamps“ sowie bei den „24 Stunden von Le Mans“, im dritten Toyota TS050 – Hybrid um Siege kämpfen könnte. Seine Teamkollegen wären in dem Fall Stephane Sarrazin sowie ein noch nicht genannter dritter Fahrer, bei dem es sich wahrscheinlich um Ryo Hirakawa handeln wird. Lapierre, der für die WEC-Saison 2017 für das LMP2-Team Signatech Alpine Matmut gemeldet ist, würde in dem Fall offenbar durch den aktuellen WEC-Champion und zweimaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas ersetzt werden, der in diesem Jahr nicht mehr im Fahrerkader von Porsches LMP1-Team ist. Lapierre bestritt nach dem 2014er WEC-Rennen in Austin keine Rennen mehr für Toyota, nachdem er sich in der ersten Saisonhälfte einige Patzer leistete. Im Jahr darauf kam er bei den Japanern nicht mehr zum Einsatz, holte mit KCMG den LMP2-Klassensieg in Le Mans und wechselte schließlich im letzten Jahr zu den Franzosen von Signatech Alpine.

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Ferrari stellt Fahrzeuge für die Saison 2017 vor

Ferrari hat am Montag das offizielle Design für die beiden Ferrari 488 GTE vorgestellt, die auch in diesem Jahr in der LMGTE Pro-Klasse der WEC gemeldet sein werden. Die rote Lackierung wird in diesem Jahr dunkler als in den letzten Jahren ausfallen, da es eine Hommage an das 70-jährige Jubiläum des Ferrari 125S ist – dem ersten Wagen des italienischen Sportwagenherstellers. Bei den zwei Ferrari 488 GTE handelt sich um völlig neu aufgebaute Chassis.

Clearwater Racing: Erste Bilder des Ferrari 488 GTE

Auch das aus Singapur stammende Team Clearwater Racing hat erste Bilder des Einsatzwagens vom Typ Ferrari 488 GTE vorgestellt, der in der LMGTE Am-Klasse gemeldet sein wird. Bei dem Wagen handelt es sich um einen Vorjahreswagen, der 2016 unter der Startnummer #51 von AF Corse (Bruni/Calado) in der LMGTE Pro-Klasse gemeldet war. Die Fahrer bei Clearwater Racing sind Weng Sun Mok, Matt Griffin und Keita Sawa.

TDS Racing: Teaser zum Design des Oreca 07

TDS Racing widmet sich knapp zwei Wochen vor dem WEC-Prolog in Monza ebenfalls dem Thema Design und veröffentlichte ein Teaserfoto zum Fahrzeugdesign des Oreca 07 mit der Startnummer #28. Als Fahrer stehen bereits Francois Perrodo, Emmanuel Collard und Matthieu Vaxivierre fest.

Fahreraufgebot von Gulf Racing steht fest

Gulf Racing hat für seine zweite Saison in der LMGTE Am-Klasse neben Teameigentümer Michael „Mike“ Wainwright und den seit diesem Jahr in der Gold-Kategorie eingestufen Ben Barker, Nick Foster als dritten Fahrer bestätigt. Der 2016 für Konrad Motorsport im Porsche-Carrera-Cup fahrende Australier, wird am Steuer des Porsche 911 RSR seine ersten Erfahrungen in einem GTE-Fahrzeug sammeln. Vorjahresfahrer Adam Carroll widmet sich hingegen voll und ganz seinen Einsätzen in der Formel E.

„Ich bin über die Möglichkeit in der 2017er-Saison der WEC anzutreten extrem begeistert und ich kann es kaum abwarten loszulegen. Ich bin Gulf Racing sehr dankbar und stolz, dass sie mich gewählt haben ihrem Team beizutreten. Mit der Möglichkeit in der WEC teilzunehmen erfüllt sich ein Traum und in den berühmten Gulf-Farben anzutreten ist eine absolute Ehre“, so Foster.

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