WEC in Silverstone: Erste Startreihe geht an Toyota Gazoo Racing

6 Stunden von Silverstone 2017, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #7 © Toyota Motorsport GmbH

Nachdem Toyota Gazoo Racing bereits jede der drei Trainingssessions klar dominierte, gelang es den Japanern erwartungsgemäß auch die Pole-Position einzufahren und sich den ersten Meisterschaftspunkt zu sichern. Erstmals lag jedoch der Toyota TS050 – Hybrid von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez vor dem Schwesterfahrzeug. Die Pole-Zeit wurde Conway und Kobayashi gefahren und liegt bei 1:37.304 Minuten – zur bereits gestern gefahrenen Fabelzeit von 1:38.210 Minuten, ist diese Zeit somit noch einmal eine deutliche Steigerung. Kobayashi steuerte sogar eine Rundenzeit von 1:36.793 Minuten zur Pole-Position bei und stellte gleichzeitig einen neuen LMP1-Streckenrekord auf. Komplettiert wird die erste Startreihe vom zweiten TS050 – Hybrid, der einen Abstand von 0,289 Sekunden hat.

Porsche hatte mit der auf Silverstone leicht angepassten Le-Mans-Aerokonfiguration nicht wirklich eine Chance, da diese Paketvariante normalerweise nicht für Silverstone geeignet ist und man sich bewusst entschied das Rennen für eine möglichst lange Entwicklungszeit für das High-Downforce-Paket zu „opfern“. Dem Porsche 919 Hybrid von Neel Jani, Andre Lotterer und Nick Tandy fehlen auf die Pole-Zeit ganze 1,311 Sekunden – dem Schwesterfahrzeug fehlen sogar 1,759 Sekunden. Der ENSO CLM P1/01 vom ByKolles Racing Team platzierte sich mit einer Durchschnittszeit von 1:45.235 Minuten im Mittelfeld der LMP2-Klasse.

Die Pole-Position in der LMP2-Klasse geht an G-Drive Racing (1:44.387 Minuten), dahinter liegen Signatech Alpine Matmut (+ 0,046 Sek.) und Jackie Chan DC Racing (#38, + 0,204 Sek.). In der LMGTE Pro-Klasse legte das Ford Chip Ganassi Team UK eine bemerkenswerte Vorstellung hin und deklassierte die Konkurrenz regelrecht. Andy Priaulx und Harry Tincknell sicherten sich mit einer kombinierten Zeit von 1:56.202 Minuten die erste Position in der Klasse, gefolgt von AF Corse (#71, + 0,809 Sek.) und Aston Martin Racing (#95, + 0,915 Sek.). Porsche erwischte beim Debüt des neuen 911 RSR keinen guten Start und belegt die letzten beiden Plätze in der Klasse. „Wir sind noch nicht da, wo wir gerne wären. Das hat dieses Qualifying gezeigt. Doch wenn das Rennen perfekt für uns läuft, halte ich trotz allem ein Podium für möglich“, sagte Frédéric Makowieckinach dem Qualifying.

Noch eindeutiger lief das Qualifying in der LMGTE Am-Klasse, in der Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda von der Pole-Position starten (1:59.562 Minuten). Das Trio platzierte sich vor dem Ferrari von Spirit of Race (+ 1,046 Sek.) und Dempsey-Proton Racing (+ 1,785 Sek.).

Die sechste Ausgabe der „6 Stunden von Silverstone“ beginnen am morgigen Ostersonntag um 13:00 Uhr.

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