WEC-Kurzmeldungen vom 05.05.17

Saison 2018: Steht die WEC vor einer Evolution?

WEC-Boss Gerard Neveu hat sich in Spa-Francorchamps zur Zukunft von der FIA WEC geäußert und einige Dinge genannt, die aktuell diskutiert werden. Folgende Punkte könnten zu einer Evolution der FIA WEC im Jahr 2018 führen:

  • GTE-Qualifikationsrennen am Samstag, um die PRO-Klasse, die in diesem Jahr erstmals einen Weltmeisterschaftstitel vergibt, mehr in den Fokus zu rücken. Möglich wäre ein Format von 60 Minuten mit Fahrerwechsel.
  • Einige Verträge mit den Veranstaltern (u.a. Nürburgring und Bahrain) laufen 2017 aus. Daher bietet sich vor allem in diesem Jahr die Möglichkeit an den Kalender zu verkleinern um die Kosten für die Teams weiter zu senken.
  • Acht, neun, zehn Rennen, der Wegfall eines Überseerennens (als Streichkandidat gilt vor allem Mexiko), das Saisonfinale nicht im Mittleren Osten – die Auswahl an Möglichkeiten die zur Diskussion stehen sind zahlreich.
  • Einige Rennen könnten kürzer bzw. länger, vor allem das 12-Stunden-Format ist im Gespräch.
  • Der Vertrag mit dem Fuji Speedway wurde um drei Jahre verlängert.

Darüber hinaus erwähnte er, dass für die diesjährigen Rennen in China, Japan und Mexiko Interesse von LMP2-Gastartern besteht. Des Weiteren ist er davon überzeugt, dass das LMP2-Feld 2018 nicht nur auch Oreca-Chassis besteht, sondern diese auch von Ligier und Dallara kommen werden.

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Peugeot-Rückkehr: Neveu äußert sich im Radiointerview

WEC-Chef Neveu hat sich zudem im belgischen Radio über Peugeots Rückkehr in den Langstreckensport geäußert. Demnach wünscht man sich eine Rückkehr – der 2012 erfolgte Rücktritt aus wirtschaftlichen Gründen war für ein solch wettbewerbsfähiges Team nicht würdig sowie unfair und die Franzosen denken über eine Rückkehr nach. Es gäbe fast jede Woche Gespräche zwischen Peugeot, der FIA, dem ACO sowie den anderen LMP1-Herstellern. Peugeot hat Bedingungen gestellt, die seiner Meinung nach erfüllt sind und sieht die Entscheidung nun beim PSA-Konzern. Da Peugeot aber ein zukunftsweisender Hersteller ist, besteht nach Neveus Meinung kein Anlass nicht in den Langstreckensport zurückzukehren.

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Manor nimmt Andreas Wirth unter Vertrag

Wirth, der letztes Jahr den BR01 von SMP Racing in der European Le Mans Series steuerte und die Saison als Dritter in der Klasse abschloss, wurde vom LMP2-Team CEFC Manor TRS Racing als Test-, Entwicklungs- und Reservefahrer verpflichtet. Teamchef und Sportdirektor Graeme Lowdon bezeichnete die Verpflichtung als den Beginn einer langjährigen Pertnerschaft und man habe bereits Aktivitäten für die kommenden Saisons in Planung. Der Heidelberger ist vor allem durch seinen langjährigen bei den ADAC GT Masters bekannt, 2016 bestritt er zudem ein Rennen im DeltaWing in der IMSA-Serie.

WEC: Phil Janson bricht (möglicherweise) Altersrekord

Der 17-jährige Brite Phil Hanson, der am morgigen Samstag für Gaststarter Tockwith Motorsports in der LMP2-Klasse fahren soll, könnte bei einem Einsatz den Altersrekord in der WEC brechen. Den bisherigen Rekord stellte 2014 der damals 19-jährige Matthieu Vaxiviere auf, der in diesem Jahr für TDS Racing gemeldet ist.

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