Le Mans: Letzte Änderungen auf der Starterliste, Zuwachs beim Test

Circuit des 24 Heures © Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

Zwei Tage vor dem Le-Mans-Test, haben sich auf der Starterliste noch einige Änderungen ergeben, da einige Teams Fahrer auf mehreren Fahrzeugen einsetzen oder ein bis zwei Fahrer zusätzlich zum bestehenden Fahrer-Line-Up nominiert haben. Der Le-Mans-Test findet am 04. Juni zwischen 09:00-13:00 Uhr und 14:00-18.00 Uhr statt. Dafür werden am frühen Morgen die öffentlichen Straßen geschlossen und um 19:30 Uhr wieder geöffnet. Am Freitag und Samstag gibt es Pitwalks für die Fans, am Samstag wird das offizielle Gruppenfoto der Fahrzeuge geschossen.

Für das am 17./18. Juni stattfindende Rennen sind derweil alle 60 Autos mit je drei Fahrern besetzt.

Rennen (17./18. Juni)

Prominenter Neuzugang ist der ehemalige Audi-Werksfahrer Marco Bonanomi, der James Rossiter beim ByKolles Racing Team ersetzt, da dieser in Japan für sein Super-GT-Team testen muss und keine Freigabe erhält. Bonanomi trat bereits dreimal in Le Mans in der LMP1-Klasse an, sein bestes Ergebnis war ein dritter Platz im Jahr 2012. Filipe Albuquerque, der 2014 und 2015 einer seiner Teamkollegen war, startet derweil für United Autosports in der LMP2-Klasse.

Das einzige Fragezeichen im 60 Wagen umfassenden Starterfeld bestand beim von Proton Competition in der LMGTE Am-Klasse eingesetzten Porsche 911 RSR (991) mit der Startnummer #88. Stéphane Lemeret, der sein Le-Mans-Debüt feiert, bleibt im Fahrerkader, Nicholas Yelloly wird durch Klaus Bachler ersetzt. Als dritter Fahrer stößt Khaled Al Qubaisi hinzu.

Starterliste „24 Stunden von Le Mans“ (Rennen)

Offizieller Testtag (04. Juni)

LMP1

Porsche hat für beide Fahrzeuge Marc Lieb nominiert, der als inoffizieller Reservefahrer bereitsteht. In der Starterliste vom 30.5. steht beim ByKolles Racing James Rossiter im Aufgebot, doch es wird angenommen, dass Bonanomi als vierter Fahrer Testrunden drehen wird. Toyota Gazoo Racing hat Yuji Kunimoto auf allen drei Fahrzeugen gemeldet, des Weiteren Mike Conway, Nicolas Lapierre, Sébastien Buemi, Jose Maria Lopez auf zwei Fahrzeugen und Kamui Kobayashi, Stéphane Sarrazin, Anthonay Davidson und Kazuki Nakajima auf einem Fahrzeug.

LMP2

IDEC Sport Racing hat Paul-Loup Chatin als vierten Fahrer nominiert, der das relativ unerfahrene Trio Patrice Lafargue, Paul Lafargue und David Zollinger unterstützen soll. Bei Panis Barthez Competition darf derweil Simon Gachet ans Steuer, der sonst in der LMP3-Klasse für die Franzosen fährt. Bei G-Drive Racing sind John Martin Laurens Vanthoor als vierter und fünfter Fahrer gemeldet – Letzterer taucht später noch einmal in der LMGTE Pro-Klasse aus. SMP Racing lässt für das Le-Mans-Debüt des Dallara P217 Maurizio Mediani als vierten Mann an das Steuer, von Robert Kubica, der zuletzt für das Team in Monza testete, fehlt jede Spur. Nicky Catsburg steht für das Rennen als möglicher Ersatz für Matthieu Vaxiviere bereit, der bei einem Trainingsunfall eine Verletzung am Fuß erlitt und bereits beim WEC-Lauf ersetzt werden musste. Um die nötige Erfahrung zu sammeln, wurde daher auch Catsburg für den Test gemeldet. Ex-Eurasie-Pilot Nico de Brujin wurde überraschend für den einzigen LMP2-Wagen vom Typ Riley Mk30 gemeldet, Dean Koutsoumidis fährt unterdessen für Algarve Pro Racing.

LMGTE Pro

Die beiden Ford GT aus der IMSA-Serie starten mit je nur zwei Fahrern, da Tony Kanaan und Scott Dixon am Sonntag das IndyCar-Rennen in Detroit bestreiten. Kanaan wurde für Bourdais nachnominiert, der beim Qualifying für das Indy500 einen der schwersten Unfälle der jüngsten Vergangenheit überlebte, aber sich Beckenbrüche und einen Bruch der Hüfte zuzog. Kanaan kennt den Ford GT bereits vom 24-Stunden-Rennen in Daytona, feiert in Le Mans jedoch seine Premiere. Beim Porsche GT Team ist auf beiden Fahrzeugen Laurens Vanthoor gemeldet, der, wie bereits erwähnt, auch für G-Drive Racing fahren wird.

LMGTE Am

In der LMGTE Am-Klasse ist Jonathan Cocker bei JMW Motorsport eingeschrieben, dieser soll beim Shakedown des Ferrari 488 GTE behilflich sein. Die oben unter den Punkt „Rennen“ genannten Änderungen bei Proton Competition sind noch nicht in der Le-Mans-Test-Starterliste umgesetzt, jedoch sollten diese auch für den Test gelten. Christian Ried, der Stammfahrer bei Dempsey-Proton Racing ist, ist auch auf dem Wagen mit der Nummer #88 und auf dem Porsche von Long/Al Faisal/Hedlung gemeldet (#93). McLaren-Werksfahrer Rob Bell nimmt am Samstag für Strakka Racing in der Blancpain-GT-Serie teil, ebenso Alvaro Parente (Clearwater Racing, #60).

Starterliste „24 Stunden von Le Mans“ (Test)

 

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