Le Mans Test: Toyota mit Dreifachführung in erster Session

Le Mans Test 2017, Toyota Gazoo Racing © Toyota Motorsport GmbH

Beim ersten Aufeinandertreffen auf der 13,6 Kilometer langen Strecke in Le Mans, konnte sich Toyota Gazoo Racing klar gegen das Porsche LMP Team durchsetzen und belegt nach den ersten vier Teststunden die ersten drei Positionen. Das Siegerauto von Silverstone und Spa-Francorchamps (#8, Buemi/Davidson/Nakajima) führt das Feld mit einer Rundenzeit von 3:20.778 Minuten an, dahinter liegen die beiden und nur für Le Mans durchgemischten Fahrercrews mit Conway/Kobayashi/Sarrazin (#7, + 0,672 Sek.) und Lapierre/Kunimoto/Lopez (#9, + 1,228 Sek.). Die beiden Porsche hatten in der ersten Session das Nachsehen und liegen 2,311 (#2) bzw.  2,370 (#1) Sekunden zurück auf dem vierten und fünften Platz.

Das ByKolles Racing Team gelang es am Morgen sich nicht zwischen die Hybrid-LMP1 und die LMP2 zu setzen – der Abstand zur Spitzenzeit lag bei 10,942 Sekunden. Vor dem Team lag mit elf LMP2-Fahrzeugen gut das halbe LMP2-Starterfeld. Hier gelang es Andre Negrao in der Startnummer #35 von Signatech Alpine Matmut die schnellste Zeit zu fahren, welche bei 3:29.809 Minuten lag. Der Oreca 07 von Vaillante Rebellion (#13, + 0,707 Sek.) auf der zweiten Position und das Schwesterfahrzeug auf der vierten Position, wurden vom Graff-Oreca getrennt, welcher nur 0,09 Sekunden Abstand auf die zweite Position hatte. Auf Seiten der Chassishersteller siegte klar Oreca! Insgesamt führen 13 (!) Oreca 07 das Feld an. Auf Position 14 liegt der erste Ligier JSP217, gefolgt vom ersten Dallara P217. Riley/Multimatic’s Mk30 wurde in der Klasse Letzter, fuhr jedoch nach Problemen nur neun Runden.

In der LMGTE Pro-Klasse liegen die US-Corvettes auf der ersten (#63, 3,55.726 Minuten) und dritten (#64, + 0,564 Sek.) Position. Getrennt wurde das Duo vom Porsche 911 RSR (#92, + 0,027 Sek.) vom Porsche GT Team. Ferrari und Ford hielten sich mit einem sechsten und siebten Platz zurück. Auch in der AM-Klasse findet sich ein Team gleich auf zwei Positionen in den Top 3. Die Bestzeit geht Dempsey-Proton Racing (3:59.117 Minuten), das unter dem eigentlichen Teamnamen eingesetzte Fahrzeug von Proton Competition (#88, + 0,160 Sek.) reihte sich auf der dritten Position ein. DH Racing liegt mit nur 0,141 Sekunden Abstand zur #88 knapp davor.

Die zweite Session beginnt um 14 Uhr und läuft ebenfalls vier Stunden.

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