24 Stunden von Le Mans: ACO ändert Slow-Zone-System

24 Stunden von Le Mans 2017, Testtag, Porsche LMP Team © Porsche

Das System der sogenannten Slow-Zones, welches seit 2015 bei den 24 Stunden von Le Mans zum Einsatz kommt, wurde für die 85. Ausgabe des Langstreckenklassikers überarbeitet. Ab sofort gibt es im Vorfeld festgelegte Slow-Zones, die den 13,6 Kilometer langen Kurs in neun Abschnitte unterteilen. Bisher wurden Slow-Zones zwischen zwei Marshall-Posten eingerichtet – wie lang diese Zonen waren, wurde von der Rennleitung von Fall zu Fall entschieden. Das Tempolimit für die LMP- und GTE-Fahrzeuge bleibt unverändert und liegt in den Zonen bei 80 km/h.

Vincent Beaumesnil, Sportdirektor des Le-Mans-Organisators ACO, sagt: „Die Fahrer hatten bei der alten Methode Bedenken, weil sie teilweise auf sehr schnellen Streckenabschnitten auf 80 km/h abbremsten. Wir haben entschieden, dass wir feste Slow-Zones haben sollten und diese in langsamen Streckenbereichen beginnen sollten, in denen die Fahrzeuge beschleunigen.“ Eine Ausnahme bildet die eingerichtete Zone in den Porsche-Kurven, da man keine durchgängige Slow-Zone von Arnage bis zum Ende der schnellen Kurvenkombination wollte. Das neue System, welches den Teams bereits zu einem früheren Zeitpunkt vorgestellt wurde, kam bereits beim Le-Mans-Test zum Einsatz – Beschwerden seitens der Fahrer  blieben aus.

Der Franzose schließt weitere Änderungen an dem System nicht aus, da es der ACO dem Safety-Car vorzieht. „Wenn es die Wahl zwischen einer Slow-Zone und einem Safety-Car gibt, beispielsweise wenn die Streckenbegrenzung repariert wird, ist es eine leichte Entscheidung.“

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